US und Großbritannien einigen sich auf Pharma-Preisreform
Die Regierungen der Vereinigten Staaten und Großbritanniens haben ein Grundsatzabkommen über die Preisfestsetzung von Arzneimitteln angekündigt. Im Rahmen des historischen Wirtschaftsabkommens „Economic Prosperity Deal“ (EPD) verpflichtet sich das Vereinigte Königreich, die Preise für innovative Medikamente um 25 Prozent zu erhöhen und Rabattmechanismen zu reduzieren. Im Gegenzug entfallen US-Zölle auf britische Pharma-Produkte und -Inhaltsstoffe, was den Handel erleichtert und Investitionen fördert. Das Abkommen adressiert langjährige Ungleichgewichte im transatlantischen Pharmamarkt: US-amerikanische Verbraucher zahlen weltweit die höchsten Preise für Medikamente, die in anderen Ländern subventioniert werden. Die britische National Health Service (NHS) wird den Abwärtstrend bei Ausgaben für neue, lebensrettende Arzneimittel umkehren und den Nettopreis für Neuankömmlinge steigern. Zudem sinkt der Rückzahlungssatz für Pharmafirmen im Rahmen des Voluntary Scheme for Branded Medicines Pricing, Access and Growth (VPAG) auf 15 Prozent ab 2026 und bleibt darunter. Dies soll sicherstellen, dass höhere Preise nicht durch…



