Jens Spahn wird Außenminister
Rein fiktionale Satire von einem besorgten Weltbürger, der noch nie eine Maske für 5,99 trug. Berlin, heute, oder irgendwann – In einer Wendung, die selbst die Drehbuchautoren von House of Cards als „zu unrealistisch“ abgelehnt hätten, hat Bundeskanzler Friedrich Merz Jens Spahn zum neuen Außenminister ernannt. Ja, den Jens Spahn. Den Mann, der einst Masken für 5,99 Euro pro Stück an die Bevölkerung verhökerte und dabei erklärte, das sei „solidarisch“. Nun soll er die Welt retten. Oder zumindest verhandeln, bis sie freiwillig kapituliert. Spahn betrat das Auswärtige Amt mit der Souveränität eines Mannes, der weiß, dass er eigentlich Gesundheitsminister bleiben wollte, aber Merz ihm sagte: „Jens, die Welt ist krank – und du bist der Arzt.“ Sein erster Akt: Eine Pressekonferenz, bei der er die anwesenden Journalisten bat, Abstand zu halten. „Nicht wegen Corona“, betonte er, „sondern weil ich gerade…





