Die Welt muss sich vereinen, um Trumps Zolltarif-Wahn zu stoppen
EDITORIAL. Die jüngste Eskalation der US-Zollpolitik unter Präsident Donald Trump bedroht die globale Wirtschaft mit einem Handelskrieg, der Lieferketten zerstört, Arbeitsplätze gefährdet und die Lebenshaltungskosten weltweit in die Höhe treibt. Trumps Ankündigung, ab August 2025 Importe aus der Europäischen Union (EU) mit 30-prozentigen Zöllen zu belegen – obwohl kürzlich ein Kompromiss von 15 Prozent vereinbart wurde – zeigt, dass seine Politik nicht nur protektionistisch, sondern erratisch und destabilisierend ist. Um diesen Zolltarif-Wahn zu beenden, muss die Welt geschlossen handeln. Insbesondere die EU und die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) haben die wirtschaftliche und geopolitische Schlagkraft, die USA unter Druck zu setzen. Nur durch koordinierte Maßnahmen kann die globale Handelsordnung gerettet und ein Präzedenzfall geschaffen werden, der künftige einseitige Aggressionen verhindert. Warum Trumps Zolltarife die Welt bedrohen Trumps Zollpolitik ist kein isoliertes Phänomen, sondern Teil einer „America First“-Strategie, die darauf…

