PFAS vor der Geburt kann den Blutdruck im Teenageralter erhöhen
Kinder, die vor der Geburt synthetischen Verbindungen, sogenannten „ewigen Chemikalien“, ausgesetzt waren, hatten im Teenageralter einen höheren Blutdruck. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die heute im Journal of the American Heart Association , einer frei zugänglichen, von Experten begutachteten Fachzeitschrift der American Heart Association, veröffentlicht wurde. Die Studie wird heute auch auf der Konferenz der Society for Epidemiologic Research (SER) in Boston vorgestellt. Der Zusammenhang zwischen der pränatalen Belastung mit Chemikalien und erhöhtem Blutdruck war bei Jungen und Kindern nicht-hispanischer schwarzer Mütter stärker ausgeprägt. Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind eine große Gruppe künstlich hergestellter Chemikalien, die Produkte wasser-, fett- und fleckenbeständig machen. Menschen sind PFAS vor allem durch Trinkwasser, Lebensmittel und Haushaltsprodukte wie Lebensmittelverpackungen, antihaftbeschichtetes Kochgeschirr, schmutzabweisende Stoffe und Teppiche sowie Körperpflegeprodukte ausgesetzt. Sie werden als „ewige Chemikalien“ bezeichnet, da sie sich nur schwer abbauen und sich…

