Chemiekonzern Dow streicht Ausbildungsplätze in Schkopau und Böhlen: 26 Jugendliche betroffen
Schkopau/Böhlen, 11. Juni 2025 – Der US-amerikanische Chemiekonzern Dow hat angekündigt, den Ausbildungsjahrgang 2025/2026 an seinen ostdeutschen Standorten Schkopau (Sachsen-Anhalt) und Böhlen (Sachsen) komplett zu streichen. Damit verlieren 26 Jugendliche, die ihre Ausbildung am 1. September beginnen sollten, kurzfristig ihre Ausbildungsplätze. Die Entscheidung sorgt für Entsetzen und Unverständnis, insbesondere angesichts der bereits angespannten Lage in der Chemieindustrie. Sparmaßnahmen und unsichere Zukunft Dow begründet die Streichung der Ausbildungsplätze mit wirtschaftlichen Sparzwängen und unklaren Perspektiven für die Zukunft. Der Konzern steht unter Druck, da hohe Energiepreise und die allgemeine Krise in der energieintensiven Chemiebranche die Produktionsstandorte belasten. Zudem prüft Dow derzeit die mögliche Stilllegung oder Schließung einzelner Anlagen in Schkopau und Böhlen, was die Unsicherheit weiter verschärft. „Die Entscheidung, keine neuen Auszubildenden einzustellen, ist Teil unserer Maßnahmen, um Kosten zu senken“, erklärte ein Unternehmenssprecher. Die betroffenen Jugendlichen stehen nun vor der Herausforderung,…
