Labormedizin profitiert von Physik-Nobelpreis 2024
Der Nobelpreis für Physik 2024 würdigt bahnbrechende Forschung im Bereich des maschinellen Lernens und künstlicher neuronaler Netze. Die Preisträger John Hopfield von der Princeton University und Geoffrey Hinton von der University of Toronto werden für ihre grundlegenden Entdeckungen und Erfindungen geehrt, die das maschinelle Lernen mit künstlichen neuronalen Netzen ermöglicht haben[1][2]. Hopfield und Hinton nutzten Werkzeuge aus der Physik, um Methoden zu entwickeln, die den Grundstein für das heutige leistungsstarke maschinelle Lernen legten. Hopfield erfand ein nach ihm benanntes Netzwerk, das eine Methode zum Speichern und Wiederherstellen von Mustern verwendet. Hinton baute auf diesem Konzept auf und entwickelte die sogenannte Boltzmann-Maschine, die in der Lage ist, charakteristische Elemente in bestimmten Datenarten zu erkennen[2]. Die Arbeiten der Preisträger haben weitreichende Auswirkungen auf verschiedene wissenschaftliche Disziplinen, darunter die Physik selbst, wo künstliche neuronale Netze beispielsweise bei der Entwicklung neuer Materialien mit spezifischen…



