Riskante Kombinationen von Psychopharmaka bei jungen Patienten
Eine neue Studie zeigt, dass junge Patienten bei der Behandlung mit Psychopharmaka mit besorgniserregender Häufigkeit potenziell gefährliche Kombinationen erhalten. Forscher von Rutgers Health und anderen Institutionen analysierten kürzlich die Krankenversicherungsunterlagen des Staates New York für mehr als 141.000 Patienten, die Psychopharmaka einnahmen. Fast 400 von ihnen hatten mindestens einen Monat oder länger mindestens eine potenziell gefährliche Kombination eingenommen. Ärzte sprechen von schweren Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und ihre Anwendung wird in der Regel als „kontraindiziert“ (von der Einnahme abgeraten) angesehen. Der leitende Studienautor Lawrence Kleinman, Professor für Pädiatrie an der Rutgers Robert Wood Johnson Medical School, warnte, dass manche Kinder, deren Krankheit auf herkömmliche Behandlungen nicht anspricht, von der Kombination zwar mehr Nutzen als Risiken haben könnten, „es aber eine gute Praxis erfordert, Patienten und Betreuer über die Risiken und Vorteile zu informieren und ihnen zuzustimmen. Dazu gehört auch, sie darüber…


