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Bluttest prognostiziert Überlebenschancen von Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs

Ein Bluttest, der bei der Diagnose eines metastasierten Prostatakrebses durchgeführt wird, kann vorhersagen, welche Patienten wahrscheinlich auf die Behandlung ansprechen und am längsten überleben. Er kann Ärzten dabei helfen zu entscheiden, welche Patienten die Standardbehandlung erhalten sollten und welche von riskanteren, aggressiveren Studien zu neuen Medikamenten profitieren könnten. Die Forschungsergebnisse, die Teil einer klinischen Studie der Phase 3 sind, die teilweise vom National Cancer Institute (NCI) der National Institutes of Health finanziert wird, wurden gerade in JAMA Network Open veröffentlicht . Die Forschung nutzte CellSearch (Menarini, Inc.), eine von der FDA zugelassene Flüssigbiopsietechnologie des Norris Comprehensive Cancer Center, um CTCs in Blutproben zu erkennen und zu messen. Patienten mit mehr CTCs hatten eine kürzere mittlere Überlebensdauer und ein höheres Sterberisiko während des Untersuchungszeitraums. Bei Patienten mit mehr CTCs war auch das „progressionsfreie Überleben“ kürzer, d. h. die Zeitspanne, in der… 

Wie sich LabNews von anderen Online-Magazinen unterscheidet

labnews.ai/ unterscheidet sich in mehreren wichtigen Aspekten von anderen Online-Magazinen im Bereich Life Sciences: Unabhängigkeit und Integrität Finanzielle Unabhängigkeit: labnews.ai/ erhält keinerlei Spenden, Zuwendungen oder Werbeeinnahmen[1]. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu vielen anderen Online-Magazinen, die oft auf Werbeeinnahmen oder Sponsoren angewiesen sind. Diese finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht es labnews.ai/, ohne externe Einflüsse zu berichten. Redaktionelle Freiheit: Als unabhängiges Online-Magazin ist labnews.ai/ nicht an bestimmte Unternehmen oder Institutionen gebunden[1]. Dies erlaubt eine objektive Berichterstattung und kritische Analysen, die frei von kommerziellen Interessen sind. Qualitätssicherung Strenge Kriterien: Für sensible Themen wie die Covid-19-Berichterstattung gelten besonders strenge Kriterien. Artikel müssen in Peer-Review-Journals erschienen sein, Autoren dürfen keine Interessenkonflikte aufweisen, und die Inhalte müssen öffentlich zugänglich sein[1]. Diese Praxis hebt labnews.ai/ von vielen anderen Online-Magazinen ab, die möglicherweise weniger strenge Qualitätskontrollen haben. Expertenautoren: Die Zusammenarbeit mit Fachautoren und Experten gewährleistet, dass die veröffentlichten Artikel… 

Psychotherapie: 20 Wochen Wartezeit

Wer sich in Deutschland derzeit um eine Psychotherapie bemüht, wartet im Schnitt 20 Wochen auf den ersten Termin. Die Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich, obwohl sich die Zahl der in entsprechenden Praxen tätigen Therapeut:innen von 2006 auf 2021* mehr als verdoppelt hat. Psycholog:innen der Universität Duisburg-Essen sehen einen möglichen Grund dafür in einer „Diagnosekultur“ und einer überbordenden Sensibilisierung innerhalb der Gesellschaft, in der Persönlichkeitsunterschiede und vorübergehende seelische Krisen zunehmend pathologisiert werden. So erhalten dringend behandlungsbedürftige Menschen mitunter keine oder erst späte Hilfe. Die Autor:innen schlagen eine alternative Herangehensweise vor. Prof. Dr. Marcus Roth aus der Differentiellen Psychologie sowie Prof. Dr. Gisela Steins aus der Allgemeinen Psychologie und Sozialpsychologie der Universität Duisburg-Essen (UDE) sind sich der Brisanz ihrer Aussagen durchaus bewusst. „Doch wenn wir das Thema jetzt nicht diskutieren, wird es eine sehr harte Diskussion, wenn die Kassen aufgrund des demographischen… 

Gene Therapy for Parkinson’s Disease Associated with GBA Mutations

Capsida Biotherapeutics („Capsida“) presented new IND-enabling data on its intravenously (IV) delivered gene therapy for Parkinson’s disease associated with GBA mutations (PD-GBA), CAP-003, that demonstrate its substantial therapeutic potential. Capsida’s next-generation therapy, using a proprietary engineered capsid, demonstrates best-in-class potential to effectively and safely treat PD-GBA. CAP-003 achieves unprecedented levels of GCase protein and activity while simultaneously detargeting the liver and dorsal root ganglion (DRGs). These data were presented in a late-breaking poster presentation at the Society for Neuroscience „Neuroscience 2024“ annual meeting being held October 5-9, 2024 in Chicago, IL.

Unerwarteter Herztod bei jungen Menschen – die Fakten

In den letzten Jahren gab es vermehrt Berichte über plötzliche Todesfälle bei jungen Menschen, was zu der Frage führt, ob im Jahr 2024 tatsächlich mehr junge Menschen unerwartet sterben. Eine genaue Analyse der verfügbaren Daten und medizinischen Erkenntnisse zeigt jedoch, dass es keine Hinweise auf einen signifikanten Anstieg solcher Fälle gibt. Der plötzliche Herztod, definiert als unerwarteter Tod innerhalb kürzester Zeit bei zuvor gesund erscheinenden Personen, ist zwar eine tragische Realität, betrifft aber nach wie vor überwiegend ältere Menschen[1]. Bei jungen Menschen unter 40 Jahren kommt es schätzungsweise zu 1000 bis 2000 Fällen pro Jahr in Deutschland, wobei es eine gewisse Dunkelziffer gibt[3]. Diese Zahlen haben sich in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert. Die erhöhte Aufmerksamkeit für dieses Thema in der Öffentlichkeit lässt sich eher auf eine gesteigerte mediale Berichterstattung zurückführen als auf einen tatsächlichen Anstieg der Fälle. Thomas… 

Pflegeversicherung vor dem Aus?

Deutschland droht in Sachen Pflege das totale Desaster. Jetzt meldet sich AOK-Chefin Reimann zu Wort – mit einer klaren Botschaft an die Adresse der Bundesregierung. Anlässlich aktueller Berichte über die sich dramatisch verschärfende Finanzlage der Sozialen Pflegeversicherung fordert die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, ein schnelles Gegensteuern der Bundesregierung: „Die Finanzlage der Sozialen Pflegeversicherung ist äußerst kritisch. In diesem Jahr erwarten wir ein Defizit von 1,6 Milliarden Euro, im kommenden Jahr sogar von 4,2 Milliarden Euro. Obwohl die Situation sich seit Monaten zuspitzt, hat die Bundesregierung bis heute die Hände in den Schoß gelegt und das Problem verdrängt. Wir brauchen jetzt umgehend eine Finanzreform, die die Liquidität der SPV kurzfristig sicherstellt und einer Anhebung des Beitragssatzes vorbeugt. Dazu gehört in erster Linie der immer noch ausstehende Ausgleich von Pandemie-Kosten in Höhe von 5,3 Milliarden Euro, die die SPV getragen… 

318.000 Menschen in Schleswig-Holstein haben Depressionen

Die Zahlen sind alarmierend: Immer mehr Menschen in Schleswig-Holstein leiden unter Depressionen. Insgesamt waren 318.000 Menschen ab zehn Jahren in 2022 deshalb in ärztlicher Behandlung, das entspricht 11,9 Prozent der Bevölkerung im nördlichsten Bundesland. Besorgniserregend ist, dass die Anzahl der Betroffenen in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich angestiegen ist und nunmehr einen Höchstwert erreicht hat. Dabei ist besonders auffällig, dass es zwischen den Regionen in Schleswig-Holstein deutliche Unterschiede gibt. Das geht aus dem neuen ‚AOK-Gesundheitsatlas Depressionen‘ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor, der erstmals die regionale Verteilung des Krankheitsbildes transparent macht. „Depressionen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen und stellen eine enorme Herausforderung für unser Gesundheitssystem dar. Die Erkrankung führt zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen und deren Angehörigen. Der AOK-Gesundheitsatlas zeigt bei der Depressions-Häufigkeit deutliche Unterschiede zwischen den Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein: Während… 

Entschlüsselung bakterieller Genome mittels Einzelzellgenomik

Das menschliche Mikrobiom spielt eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit und beeinflusst alles von der Krankheitsentstehung bis hin zur Reaktion auf Behandlungen. Dieser Zusammenhang hat die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt erregt, die seine Geheimnisse unbedingt lüften wollen. Die traditionelle Metagenomik hat zwar wertvolle Erkenntnisse geliefert, reicht jedoch nicht aus, um die mikrobielle Vielfalt auf Stammebene aufzuklären und Gene, die an der Antibiotikaresistenz beteiligt sind, genau zu profilieren. Diese Einschränkungen unterstreichen die Notwendigkeit fortschrittlicherer Ansätze. Um dieses Problem anzugehen, entwickelte ein Forscherteam unter der Leitung von Associate Professor Masahito Hosokawa von der Waseda University in Zusammenarbeit mit bitBiome, Inc. einen bahnbrechenden Einzelzellgenomansatz. Dieser Ansatz, der Informationen aus einzelnen Zellen liest, bietet eine vielversprechende Alternative zur herkömmlichen Metagenomik. Diese am 2. Oktober 2024 in Microbiome veröffentlichte Studie untersucht die mikrobielle Vielfalt und genetischen Merkmale mithilfe einer Einzelzellgenomanalyse. Die Forscher… 

„Sponsoring-Effekt“ fördert Psychopharmaka

Wie neue Forschungsergebnisse zeigen, sind Psychopharmaka in klinischen Studien, die vom Hersteller finanziert werden, um etwa 50 Prozent wirksamer als in Studien mit demselben Medikament, die von anderen Gruppen gesponsert werden. Obwohl viele Studien zu günstigeren Ergebnissen für Medikamente in von den Herstellern finanzierten klinischen Tests kamen, vergleichen diese Studien normalerweise nur eine Reihe von vom Hersteller finanzierten Studien mit einer Reihe von Studien, die auf andere Weise finanziert wurden, sagt Tamar Oostrom , Assistenzprofessorin für Wirtschaftswissenschaften an der Ohio State University , die diese neue Untersuchung durchgeführt hat. Diese neue Studie ist die erste, die einen direkten Vergleich vornimmt. „Ich habe verschiedene klinische Studien verglichen, in denen genau dieselben Medikamentenpaare auf ihre Wirksamkeit hin untersucht wurden – der einzige wesentliche Unterschied bestand darin, wer die Studie finanzierte“, sagte Oostrom. Oostrom nannte ihre Entdeckung den „Sponsoring-Effekt“. „Es gab diesen dramatischen… 

Vielversprechende Substanz gegen seltene Krebserkrankung auslizenziert

Rund 1.200 Menschen erhalten in Deutschland jährlich die Diagnose „Gastrointestinaler Stromatumor“, kurz GIST – eine seltene Krebsart, bei der die Tumoren in den Wänden der Verdauungsorgane entstehen und die schnell Resistenzen gegen gängige Präzisionsmedikamente entwickelt. Wissenschaftler*innen der TU Dortmund, des Westdeutschen Tumorzentrums am Universitätsklinikum Essen und des Dortmunder Max-Planck-Instituts für molekulare Physiologie haben einen vielversprechenden Wirkstoff gegen GIST identifiziert, zum Patent angemeldet und an ein US-amerikanisches Pharmaunternehmen lizenziert, das ihn nun bis zur Marktreife weiterentwickeln will – ein wichtiger Schritt auf dem Weg von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung. Die Teams um Prof. Dr. Daniel Rauh von der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der TU Dortmund, Prof. Dr. Sebastian Bauer von der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Dr. Sonja Sievers, Leiterin des Compound Management and Screening Center am Max-Planck-Institut (MPI), identifizierten eine chemische Substanz, die sich in…