Leukämie: Langzeitdaten zeigen Potenzial der MRD-gesteuerten Therapie
Die Langzeitdaten der RELAZA2-Studie belegen das Potenzial einer frühzeitigen, durch messbare Resterkrankung (MRD) gesteuerten Therapie, um Rückfälle bei myelodysplastischen Syndromen (MDS) und akuter myeloischer Leukämie (AML) zu verzögern oder möglicherweise zu verhindern. Die Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht. Das Forschungsprogramm der Dresdner Hochschulmedizin begann bereits vor mehr als einem Jahrzehnt. Zunächst wurde in Pilotstudien untersucht, ob eine Behandlung gezielt bei molekularen Hinweisen auf einen drohenden Rückfall eingesetzt werden kann – noch bevor klinische Symptome auftreten. Dieses Konzept wurde später in der multizentrischen RELAZA2-Studie systematisch geprüft. Die neuen Langzeitdaten bestätigen, dass eine MRD-gesteuerte Intervention den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann. Die Studie gilt als weltweit erste MRD-getriggerte prospektive Untersuchung bei MDS und AML. Prof. Dr. Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden und einer der Initiatoren, erklärte, die Ergebnisse zeigten, dass eine frühzeitige Intervention auf Basis molekularer Marker das Potenzial habe, den Krankheitsverlauf…








