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KI-gestützte Technik verbessert gezielte Therapie bei Hirntumoren

Forscher des MD Anderson Cancer Center haben ein KI-gestütztes Verfahren entwickelt, das mehrere tumorversorgende Arterien identifiziert und die gezielte Verabreichung experimenteller Therapien verbessert. Die Methode erreichte in ersten Fällen eine deutlich bessere Tumorabdeckung als herkömmliche Ansätze.

Hintergrund

Bei der intraarteriellen Therapie von Hirntumoren wird ein Katheter verwendet, um Medikamente direkt über Arterien in den Tumor zu bringen. Bisher wurde meist nur eine einzelne Arterie genutzt. Viele Tumoren werden jedoch von mehreren Gefäßen versorgt, sodass eine einzelne Arterie nur einen Teil des Tumors erreicht. Eine vollständigere Abdeckung könnte die Wirksamkeit der Therapie steigern und Nebenwirkungen verringern.

Die neue Technik

Die KI-gestützte Methode analysiert Bilddaten, um alle tumorversorgenden Arterien (Pedikel) zu identifizieren. Nach Bestätigung durch weitere Bildgebung wird die Therapie dosiert auf die einzelnen Gefäße verteilt. Dies ermöglicht eine patientenspezifische Behandlung, die die Tumorversorgung besser berücksichtigt.

Ergebnisse

Bei drei Patienten mit malignen Hirntumoren konnten mit der neuen Technik in allen Fällen mehrere tumorversorgende Arterien behandelt werden. Die Tumorabdeckung lag über 85 Prozent, im Vergleich zu weniger als 65 Prozent bei der herkömmlichen ein-Gefäß-Methode. Die Prozedur konnte nach zwei Wochen sicher wiederholt werden. Nebenwirkungen außerhalb des Zielgebiets wurden reduziert.

Bedeutung

Die Technik könnte die Präzision intraarterieller Therapien bei Hirntumoren verbessern und ist potenziell auf andere Tumorarten übertragbar. Sie stellt einen Schritt hin zu einer stärker personalisierten Behandlung dar. Weitere Studien sind notwendig, um zu klären, ob die verbesserte Abdeckung auch zu besseren klinischen Ergebnissen führt.

FAQ

Was ist das Besondere an der neuen Technik?
Die KI identifiziert alle tumorversorgenden Arterien und ermöglicht eine gezielte Verteilung der Therapie auf mehrere Gefäße.

Wie hoch war die Tumorabdeckung?
Über 85 Prozent im Vergleich zu weniger als 65 Prozent bei der herkömmlichen Methode.

Wurde die Methode bereits an Patienten angewendet?
Ja, bei drei Patienten mit malignen Hirntumoren. Die Behandlung war sicher und konnte wiederholt werden.

Ist die Technik bereits Standard?
Noch nicht. Weitere Studien sind erforderlich, um die klinische Wirksamkeit zu belegen.

Quelle
Society of NeuroInterventional Surgery (SNIS) Annual Meeting 2026 (Präsentation)

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The Editors in Chief of labnews.ai are Marita Vollborn and Vlad Georgescu. They are bestselling authors, science writers and science journalists since 1994.More details about their writing on X-Press Journalistenbüro (https://xpress-journalisten.com).More Info on Wikipedia:About Marita: https://de.wikipedia.org/wiki/Marita_Vollborn About Vlad: https://de.wikipedia.org/wiki/Vlad_Georgescu
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