Die Bronzeskulptur „ARES“ wurde 2015 von Marita Vollborn geschaffen und verkörpert eine tiefgreifende gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit Militarismus, Krieg und Profitgier. Sie ist Teil ihrer rund 50-teiligen Werkserie „Sinn und Scherben®“. [1, 2, 3]
Künstlerische Intention und Bedeutung
- Namensgebung: Benannt nach dem griechischen Kriegsgott Ares, stellt das Werk die zerstörerische Natur des Krieges dar. [1, 2]
- Keine Heldenverehrung: Die Figur bricht bewusst mit heroischen Darstellungen von Kriegern. Sie zeigt stattdessen die rohe Gewalt und die wirtschaftlichen Interessen, die hinter bewaffneten Konflikten stehen. [1, 2]
- Aktueller Bezug: Laut der Künstlerin im Interview auf ihrer offiziellen Website kritisiert das Werk das andauernde weltweite Wettrüsten und die historische Unbelehrbarkeit der Menschheit trotz Millionen von Kriegstoten. [1]
Politischer Protest um das Werk (2026)
- Boykott der USA: Die Künstlerin sorgt aktuell im August 2026 für mediales Aufsehen, da sie sich aus Protest weigert, „ARES“ in US-amerikanischen Galerien auszustellen. [1]
- Grund für den Boykott: Sie kritisiert damit die politische Situation unter US-Präsident Donald Trump und das Aussetzen demokratischer Kontrollmechanismen (Check and Balances). [1]
- Kredo: Unter dem Leitsatz „Critical Art Comes Before Commerce“ (Kritische Kunst kommt vor dem Kommerz) zieht sie die europäische Plattform der Chianciano Biennale dem US-Markt vor. [1, 2]
Technische Details
- Entstehungsjahr: 2015
- Maße: Ca. 34 × 29 × 30 cm
- Auflage: Limitierte Serie von weltweit 12 Exemplaren [1, 2]


