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Mehr als 1,15 Millionen Kinderwunschbehandlungen in Europa im Jahr 2023

In Europa wurden 2023 mehr als 1,15 Millionen Behandlungszyklen mit assistierter Reproduktion durchgeführt. Daraus resultierten rund 247.000 geborene Kinder. Der Anteil der Kryozyklen (Frozen Embryo Transfer) steigt weiter und liegt inzwischen bei 43 Prozent aller Behandlungen.

Wichtige Entwicklungen

Die Daten stammen aus dem European IVF Monitoring (EIM) Consortium der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE). Demnach wurden in 36 europäischen Ländern insgesamt 1.156.316 Behandlungszyklen gemeldet. Davon entfielen 401.483 auf Kryozyklen. Die Geburtenrate pro Embryotransfer war bei Kryozyklen mit 27,6 Prozent höher als bei frischen IVF- (24,4 %) und ICSI-Zyklen (23,5 %).

Die Rate von Mehrlingsgeburten erreichte einen neuen Tiefstand. Komplikationen wie das ovariale Überstimulationssyndrom traten nur selten auf (0,18 % der Zyklen).

Hintergrund

Seit 1997 erfasst das EIM-Konsortium die Entwicklung der assistierten Reproduktion in Europa. Insgesamt wurden bislang über 15,8 Millionen Behandlungszyklen und mehr als 3,27 Millionen Kinder dokumentiert. Der zunehmende Einsatz von Kryozyklen und die Reduktion der Zahl transferierter Embryonen gelten als wesentliche Fortschritte in Bezug auf Sicherheit und Behandlungserfolg.

Ausblick

Die vorläufigen Zahlen deuten auf eine weitere Verbesserung der Behandlungsqualität hin. Die ESHRE arbeitet derzeit an einem neuen europäischen Register (EuMAR), das eine prospektive, zyklusgenaue Datenerfassung ermöglichen soll. Die endgültigen Zahlen für 2023 werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

FAQ

Wie viele Behandlungszyklen gab es 2023 in Europa?
Es wurden 1.156.316 Zyklen assistierter Reproduktion gemeldet.

Welchen Anteil haben Kryozyklen?
43 Prozent der Behandlungen waren Frozen Embryo Transfers.

Wie hoch war die Geburtenrate pro Transfer?
Bei Kryozyklen lag sie bei 27,6 Prozent, bei frischen IVF-Zyklen bei 24,4 Prozent und bei ICSI bei 23,5 Prozent.

Wie häufig treten Komplikationen auf?
Schwerwiegende Komplikationen wie das ovariale Überstimulationssyndrom traten in 0,18 Prozent der Zyklen auf.

Quelle
Vorläufige Daten des European IVF Monitoring (EIM) Consortium, präsentiert auf dem 42. Jahreskongress der ESHRE (London, Juli 2026) – keine DOI verfügbar (Daten noch nicht in einer peer-reviewed Publikation erschienen)

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The Editors in Chief of labnews.ai are Marita Vollborn and Vlad Georgescu. They are bestselling authors, science writers and science journalists since 1994.More details about their writing on X-Press Journalistenbüro (https://xpress-journalisten.com).More Info on Wikipedia:About Marita: https://de.wikipedia.org/wiki/Marita_Vollborn About Vlad: https://de.wikipedia.org/wiki/Vlad_Georgescu
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