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Mindestens jeder vierte verstorbene NFL-Spieler hatte CTE

Boston – Mindestens jeder vierte ehemalige NFL-Spieler, der zwischen 2016 und 2021 starb, litt an der chronisch-traumatischen Enzephalopathie (CTE). Das zeigt eine Studie von Forschenden des Mass General Brigham und der Boston University, die im BMJ veröffentlicht wurde (DOI: 10.1136/bmj-2026-100418).

In dem Zeitraum starben 878 frühere NFL-Spieler. 235 von ihnen spendeten ihr Gehirn. In 215 der untersuchten Gehirne (91,4 Prozent) wurde CTE nachgewiesen. Die konservativste Schätzung geht davon aus, dass die Erkrankung bei 24,5 Prozent aller Verstorbenen vorlag – unter der Annahme, dass nur die bestätigten Fälle betroffen waren. In der Allgemeinbevölkerung tritt CTE in weniger als einem Prozent der Fälle auf.

61,3 Prozent der Spender mit CTE erfüllten die klinischen Kriterien für eine Demenz. Besonders schwere CTE-Stadien (Stadium IV) waren eng mit kognitiven Beeinträchtigungen und Einschränkungen im Alltag verbunden. CTE kann bislang nur nach dem Tod durch Untersuchung des Hirngewebes endgültig diagnostiziert werden.

Die Autoren fordern verstärkte Anstrengungen zur Prävention wiederholter Kopferschütterungen und zur Entwicklung von Therapien. Betroffene und Angehörige sollten sich an spezialisierte Stellen wenden, da viele Symptome behandelbar seien.

LabNews Media LLC

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The Editors in Chief of labnews.ai are Marita Vollborn and Vlad Georgescu. They are bestselling authors, science writers and science journalists since 1994.More details about their writing on X-Press Journalistenbüro (https://xpress-journalisten.com).More Info on Wikipedia:About Marita: https://de.wikipedia.org/wiki/Marita_Vollborn About Vlad: https://de.wikipedia.org/wiki/Vlad_Georgescu