Bosch Rendite-Wahn: 13.000 Jobs in Deutschland geopfert für ein Phantomziel
Bosch, einst Inbegriff deutscher Ingenieurskunst und Stabilität, mutiert unter dem Druck eigener Renditefantasien zum gnadenlosen Jobvernichter. Am 25. September 2025, nur Tage nach der Ankündigung eines „knallharten Sparkurses“, eskaliert der Abbau: Bis 2030 sollen in der Mobility-Sparte – Boschs Kern und größter Umsatztreiber – weltweit Zehntausende Stellen fallen, davon schätzungsweise 13.000 allein in Deutschland. Das Management rechtfertigt diesen Kahlschlag als ultimative Notwendigkeit, um eine Rendite von sieben Prozent zu „sichern“. Doch bei nüchterner Betrachtung entpuppt sich dies als zynischer Vorwand: Eine Mischung aus jahrelanger strategischer Blindheit, politischer Verantwortungslosigkeit und einem gnadenlosen Fokus auf Zahlen, die das Leben Tausender zerstört – während die wahren Ursachen des Fiaskos unangetastet bleiben. Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache. 2024 lag die Rendite in der Automobilsparte bei mageren 3,8 Prozent – ein Rückgang von 4,4 Prozent im Vorjahr und weit entfernt von den wiederholt verfehlten…

