Cyberkriminelle nutzen Grok-KI von X, um Werbeschutz zu umgehen und Malware zu verbreiten
Cyberkriminelle haben eine neue Methode entwickelt, um die Sicherheitsvorkehrungen der Social-Media-Plattform X zu umgehen und mithilfe des KI-Assistenten Grok schädliche Inhalte zu verbreiten. Cybersicherheitsforscher haben eine ausgeklügelte Technik aufgedeckt, die es Angreifern ermöglicht, Werbeschutzmechanismen zu umgehen und potenziell Millionen Nutzer mit Malware zu erreichen. Die Methode, von Experten als „Grokking“ bezeichnet, nutzt Schwachstellen in den Werberichtlinien von X aus. Dabei veröffentlichen Kriminelle beworbene Beiträge mit anstößigen Inhalten, in denen ein bösartiger Link in den Metadaten des Videoplayers versteckt ist. Dieses Metadatenfeld wird von der Plattform offenbar nicht auf schädliche Inhalte geprüft. Anschließend interagieren die Angreifer mit dem KI-Chatbot Grok, indem sie gezielte Fragen stellen, etwa zur Herkunft des Videos. Grok zeigt daraufhin den verborgenen Link in seinen Antworten an, wodurch dieser für ein großes Publikum sichtbar und klickbar wird. Die Verbreitung der schädlichen Links wird durch die hohe Reichweite beworbenen…


