Erster bestätigter EHEC-Fall 2025 in Berlin
In Berlin wurde der erste bestätigte Fall einer Infektion mit enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) im Jahr 2025 gemeldet. Laut Informationen von rbb|24 handelt es sich um ein Kind, das sich in Mecklenburg-Vorpommern infiziert hat. Die Infektion wurde im Zusammenhang mit einer Häufung von EHEC-Fällen in den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald registriert, wo seit Sommer 2025 insgesamt 27 Fälle, überwiegend bei Kindern, gemeldet wurden. EHEC-Bakterien produzieren Shigatoxine, die schwere Durchfallerkrankungen, Bauchschmerzen und Übelkeit verursachen können. Besonders gefährlich ist die mögliche Komplikation des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS), das akutes Nierenversagen, Blutarmut durch Zerstörung roter Blutkörperchen und Blutgerinnungsstörungen auslöst. Kinder sind aufgrund ihres noch nicht ausgereiften Immunsystems besonders gefährdet. In Mecklenburg-Vorpommern entwickelten neun der 27 Betroffenen HUS, und 16 Personen werden derzeit stationär behandelt. Das betroffene Berliner Kind weist ebenfalls HUS-Symptome auf und wird in Leipzig behandelt. Die Übertragung von EHEC erfolgt meist über…
