Zahngold-Skandale: Organisierte Kriminalität in Deutschlands Krematorien?
Die Feuerbestattung ist in Deutschland längst Standard: Über 50 Prozent der Verstorbenen werden eingeäschert, und die Zahl steigt. Doch hinter der stillen Arbeit der etwa 200 Krematorien brodelt ein Thema, das selten ans Licht kommt: Was passiert mit dem Zahngold und anderen Edelmetallen, die nach der Einäscherung zurückbleiben? Schätzungen zufolge fallen jährlich bis zu eine Tonne Gold im Wert von Millionen Euro an – ein Schatz, der in den Öfen der Krematorien verborgen liegt. Während einige Einrichtungen behaupten, die Erlöse für wohltätige Zwecke zu spenden, häufen sich Berichte über Missbrauch, Unterschlagung und mangelnde Transparenz. Besonders private Krematorien, wie etwa in Braunschweig, geraten in die Kritik. Dieser investigative Bericht beleuchtet die fragwürdigen Praktiken in der Branche, die unklare Rechtslage und mögliche Parallelen zur organisierten Kriminalität, die von systematischem Diebstahl bis hin zu illegalen Netzwerken reichen könnten. Ein Millionengeschäft im Schatten der…
