Gerichtsentscheidung stärkt 340B-Programm: Bundesrichter lehnt Rebate-Modell von Johnson & Johnson ab
Washington, D.C. – Ein bedeutender Sieg für das 340B Drug Pricing Program: Am 13. Mai 2025 wies ein Bundesgericht in Washington, D.C., die Klage von Johnson & Johnson (J&J) ab, die darauf abzielte, ein umstrittenes Rebate-Modell für ihre 340B-Medikamente durchzusetzen. Die Entscheidung, dokumentiert in einem 35-seitigen Urteil (Consolidated Pls. Opinion on SJ), unterstreicht die Verpflichtung von Pharmaunternehmen, direkte Preisnachlässe für 340B-Krankenhäuser bereitzustellen, und stärkt die rechtliche Grundlage des Programms, das Millionen von einkommensschwachen Patienten zugutekommt. Hintergrund des Rechtsstreits Das 340B-Programm, 1992 eingeführt, verpflichtet Pharmaunternehmen, bestimmten Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, die einkommensschwache oder unterversorgte Patienten betreuen, ermäßigte Preise für ambulante Medikamente zu gewähren. Diese Einrichtungen, darunter über 1.400 von 340B Health vertretene Krankenhäuser, nutzen die Ersparnisse, um unkompensierte Versorgung, gemeinnützige Programme und Zugang zu teuren Medikamenten zu finanzieren. Im August 2024 kündigte J&J an, sein 340B-Programm für zwei Medikamente – Stelara und…



