NIH führt Obergrenze für Verlagsgebühren ein: Maßnahme gegen überhöhte Kosten für öffentlich finanzierte Forschung
Bethesda, Maryland, 8. Juli 2025 – Die National Institutes of Health (NIH) haben heute eine neue Richtlinie angekündigt, die ab dem Haushaltsjahr 2026 die Gebühren begrenzt, die Verlage von NIH-geförderten Wissenschaftlern für die Veröffentlichung ihrer Forschungsergebnisse verlangen dürfen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, überhöhte Publikationskosten einzudämmen, die wissenschaftliche Transparenz zu fördern und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die öffentliche Gesundheit zu stärken. „Eine offene, ehrliche und transparente Forschungsatmosphäre ist entscheidend, um das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederherzustellen“, erklärte NIH-Direktor Dr. Jay Bhattacharya. „Diese Reform macht die Wissenschaft nicht nur für die breite Öffentlichkeit zugänglich, sondern beseitigt auch finanzielle Anreize, die den Steuerzahlern schaden.“ Derzeit erheben einige Verlage bis zu 13.000 US-Dollar pro Artikel für sofortigen Open Access und kassieren zusätzlich hohe Abonnementgebühren von Behörden. So zahlt die NIH jährlich über zwei Millionen US-Dollar an Abonnements und zusätzlich zehn Millionen US-Dollar an…
