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Donanemab receives marketing authorization in Australia for the treatment of early symptomatic Alzheimer’s disease

Eli Lilly and Company (NYSE: LLY) announced today that the Australian Therapeutic Goods Administration (TGA) has granted marketing authorization for Kisunla (donanemab), an injection for intravenous infusion every four weeks to treat mild cognitive impairment and mild dementia due to Alzheimer’s disease in adults who are Apolipoprotein E ?4 (ApoE ?4) heterozygotes or non-carriers. Kisunla is the first amyloid-targeting therapy for people with Alzheimer’s registered in Australia and the only amyloid plaque-targeting therapy with evidence to support stopping therapy when amyloid plaques are removed. Amyloid is a protein produced naturally in the body that can clump together to create amyloid plaques. Kisunla can help remove the excessive buildup of amyloid plaques and help slow the cognitive and functional decline in patients with early symptomatic Alzheimer’s disease.

Künstliche Intelligenz in der Medizin: Wie ChatGPT bei medizinischen Anfragen versagt

Die Einführung von ChatGPT durch OpenAI im November 2022 markierte einen Wendepunkt in der Anwendung künstlicher Intelligenz (KI). Das Sprachmodell, basierend auf großen neuronalen Netzen, versprach, komplexe Fragen zu beantworten und menschenähnliche Texte zu generieren. Besonders im medizinischen Bereich weckte es hohe Erwartungen: Von der Unterstützung bei Diagnosen bis hin zur Beantwortung von Patientenfragen schien ChatGPT vielseitig einsetzbar. Doch während die Technologie in bestimmten Szenarien beeindruckt, zeigen peer-reviewte Studien immer wieder, dass ChatGPT bei medizinischen Anfragen häufig falsche, irreführende oder unvollständige Antworten liefert. Dieser Bericht beleuchtet die Schwächen von ChatGPT in der Medizin, stützt sich auf wissenschaftliche Studien und liefert konkrete Beispiele für fehlerhafte Antworten, die ernsthafte Konsequenzen haben könnten. Die Funktionsweise von ChatGPT: Stärken und Grenzen ChatGPT basiert auf einem großen Sprachmodell, das mit einer enormen Menge an Textdaten trainiert wurde, darunter Bücher, Artikel und Webseiten. Diese Daten ermöglichen… 

Diese Laborwerte verraten Knochenkrebs

Knochenkrebs, auch als maligner Knochentumor bezeichnet, ist eine seltene, aber schwerwiegende Erkrankung, bei der Laborwerte eine unterstützende Rolle in der Diagnostik spielen. Es gibt keine spezifischen Blutwerte, die allein eine Diagnose von Knochenkrebs ermöglichen. Dennoch können bestimmte Laborparameter Hinweise auf einen veränderten Knochenstoffwechsel geben und so den Verdacht auf einen Knochentumor erhärten. Zu den wichtigsten Laborwerten, die bei Verdacht auf Knochenkrebs untersucht werden, gehören die alkalische Phosphatase (ALP), die Lactatdehydrogenase (LDH) und der Calciumspiegel im Blut. Die alkalische Phosphatase ist ein Enzym, das vor allem in Knochen und Leber gebildet wird. Bei Knochentumoren, insbesondere beim Osteosarkom, kann der ALP-Wert im Blut deutlich erhöht sein, da Tumorzellen vermehrt dieses Enzym produzieren. Allerdings ist ein erhöhter ALP-Wert nicht spezifisch für Knochenkrebs, sondern kann auch bei anderen Erkrankungen wie Lebererkrankungen oder gutartigen Knochenerkrankungen auftreten[2][5]. Die Lactatdehydrogenase (LDH) ist ein weiteres Enzym, das bei… 

Pregnancy: New mutations kill fetus

In a study published in Nature today „Sequence diversity lost in early pregnancy,“ scientists from deCODE genetics, a subsidiary of Amgen, estimate that around one in 136 pregnancies are lost due to new mutations in the fetus. In other words, millions of pregnancies worldwide are lost because of mutations every year. The human genome varies between individuals, but there are some locations in the genome where there seems to be little or no sequence variation between individuals. This raises the question whether the sequences at these locations are essential for human development? It is known that mutations in essential genomic sequences are major contributors to neurodevelopmental disorders, the question remains, do they also contribute to pregnancy loss? As part of a Nordic collaboration, scientists from deCODE genetics sought to answer these questions by sequencing 467 samples from pregnancy losses from… 

Autismus: Epigenetische Studie identifiziert RABGGTB als neues Kandidatengen

In einer kürzlich durchgeführten explorativen Studie führte ein japanisches Forschungsteam unter der Leitung von Professor Hideo Matsuzaki vom Forschungszentrum für kindliche geistige Entwicklung der Universität Fukui und Dr. Keiko Iwata von der Fakultät für Pharmazeutische Wissenschaften der Medizinischen Universität Wakayama epigenetische Profile an postmortalen Gehirnproben von Personen mit und ohne ASS durch, um tiefere Einblicke in diese Frage zu gewinnen. Die Ergebnisse der Studie wurden am 24. April 2025 in „Psychiatry and Clinical Neurosciences“ veröffentlicht. Epigenetisches Profiling ist ein Verfahren zur Analyse chemischer DNA-Modifikationen, die die Genregulation beeinflussen. DNA-Stränge können mit chemischen Markern (wie Methylgruppen) versehen werden. Diese Markierungen verändern zwar nicht den genetischen Code, steuern aber die Genexpression. Mit Werkzeugen wie dem Infinium HumanMethylation450 BeadChip (Illumina) zur DNA-Methylierungsprofilierung und qRT-PCR zur Genexpressionsanalyse führten die Forscher eine genomweite DNA-Methylierungsanalyse mit Fokus auf den DR-Kern durch, der in der Autismusforschung bisher… 

Neuralink: Ein Schritt in die Zukunft der Neurotechnologie inmitten globaler Konkurrenz

Elon Musks Unternehmen Neuralink steht an der Spitze einer revolutionären Entwicklung in der Neurotechnologie: der Schaffung von Brain-Computer-Interfaces (BCIs), die das menschliche Gehirn direkt mit Computern verbinden. Seit der Gründung im Jahr 2016 verfolgt Neuralink das ambitionierte Ziel, neurologische Erkrankungen zu behandeln, körperliche Einschränkungen zu überwinden und langfristig die kognitiven Fähigkeiten des Menschen zu erweitern. Im Januar 2024 wurde ein bedeutender Meilenstein erreicht, als Neuralink erstmals ein drahtloses Implantat in das Gehirn eines Menschen einsetzte. Doch während Neuralink weltweit Schlagzeilen macht, wächst die Konkurrenz, insbesondere aus China, wo ähnliche Technologien mit staatlicher Unterstützung vorangetrieben werden. Dieser Bericht beleuchtet die Fortschritte von Neuralink, analysiert das wissenschaftliche Potenzial anhand peer-reviewter Studien und setzt die Entwicklungen in den Kontext des globalen Wettbewerbs. Neuralinks Vision und technologischer Ansatz Neuralink entwickelt ein implantierbares BCI, das über tausend feine Elektroden verfügt, die in das Gehirn eingeführt… 

Kombinierte orale Kontrazeptiva verdreifachen Schlaganfallrisiko bei jungen Frauen

Auf der Konferenz der Europäischen Schlaganfall-Organisation (ESOC) 2025 in Wien wurden neue Forschungsergebnisse vorgestellt, die einen alarmierenden Zusammenhang zwischen der Einnahme kombinierter oraler Kontrazeptiva (OCs) und einem erhöhten Risiko für kryptogene ischämische Schlaganfälle (CIS) bei jungen Frauen aufzeigen. Die Studie, die in 14 europäischen Zentren durchgeführt wurde, zeigt, dass Frauen, die solche Verhütungsmittel verwenden, ein dreifach höheres Risiko für diesen Schlaganfalltyp haben, dessen Ursache unklar bleibt. Diese Erkenntnisse verstärken die wachsende Sorge über die vaskulären Risiken hormoneller Verhütung bei Frauen im reproduktiven Alter und rufen nach einer sorgfältigeren Risikobewertung in der medizinischen Praxis. Kryptogene ischämische Schlaganfälle, die keine erkennbare Ursache haben, machen bis zu 40 Prozent der ischämischen Schlaganfälle bei jungen Erwachsenen aus. Trotz ihrer Häufigkeit sind geschlechtsspezifische Risikofaktoren wie die Verwendung von Kontrazeptiva noch nicht ausreichend erforscht. Während frühere Studien bereits Verbindungen zwischen kombinierten OCs und Schlaganfällen hergestellt haben,… 

Sanofi treibt Immunoscience-Forschung mit innovativen Technologien voran. Credits: Sanofi Deutschland

Sanofi Bridging Summit: Die Zukunft der Immunologie bis 2035

Anfang Juni 2025 versammelt der erste Sanofi Bridging Summit zur Immunoscience in Deutschland führende Expert:innen der immunologischen Forschung und Wissenschaftler des Biopharma-Unternehmens Sanofi, um die Entwicklung der Immunwissenschaft bis 2035 zu diskutieren. Die geschlossene Veranstaltung unterstreicht die strategische Bedeutung des signalweggeleiteten Immunoscience-Ansatzes, mit dem Sanofi neue Behandlungs- und Präventionsstrategien für ein breites Spektrum an Erkrankungen entwickelt. Der Fokus liegt auf der Erforschung komplexer Immunmechanismen, moderner Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) und innovativer Ansätze wie der Organoid-Technologie, um die Präzisionsmedizin weiter voranzutreiben. Der Immunscience-Ansatz von Sanofi basiert auf einem tiefgehenden Verständnis der Rolle des Immunsystems bei Gesundheit und Krankheit. Durch die Identifizierung spezifischer Signalwege, die Immunprozesse steuern, entwickelt das Unternehmen Wirkstoffe, die Erkrankungen präziser adressieren. Das Anwendungsspektrum ist vielfältig und umfasst chronisch-entzündliche Erkrankungen der Atemwege, Haut, Gelenke und des Darms, neuroinflammatorische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, autoimmunen Typ-1-Diabetes, seltene Krankheiten und Krebs.… 

Deutschland verlor im Jahr 2024 rund 200.000 Unternehmen. Symbolbild. Credits: LabNews Media LLC

Wirtschaftskrise: Deutschland verliert seine Diagnostik- und IT-Unternehmen

Die deutsche Wirtschaft steht vor einer alarmierenden Entwicklung: Im Jahr 2024 verzeichneten die Unternehmensschließungen einen Höchststand, wie er seit der Finanzkrise 2011 nicht mehr gesehen wurde. Laut einer gemeinsamen Untersuchung des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim und der Creditreform Wirtschaftsforschung stellten 196.100 Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit ein – ein Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen, basierend auf dem Mannheimer Unternehmenspanel, zeigen einen besorgniserregenden Trend, der nahezu alle Wirtschaftsbereiche betrifft und die industrielle Basis des deutschen Mittelstands schwächt. Hohe Energiekosten, Fachkräftemangel und internationaler Wettbewerbsdruck setzen Unternehmen unter Druck, während strukturelle und demografische Herausforderungen die Lage verschärfen. Besonders stark betroffen sind energieintensive Branchen, die im Jahr 2024 einen Anstieg der Schließungen um 26 Prozent auf 1.050 Betriebe hinnehmen mussten. Die hohen Energiekosten, die seit Beginn der Energiekrise 2021 die Produktion belasten, machen es vielen Unternehmen unmöglich, wettbewerbsfähig zu… 

Die neuen Nanomedikamente zur Behandlung von Entzündungsprozessen in der Schwangerschaft sollen eine sichere Therapie für Mutter und Kind bieten. Im Bild: Das Plazenta-Modell unter dem Fluoreszenzmikroskop (blau: Zellkerne; gelb: Zell-zu-Zell-Kontakte). | Copyright: Empa

Die riskante Rolle von Nanozymen in der pränatalen Therapie

Die Entwicklung neuer Therapien für Schwangerschaftskomplikationen ist ein dringendes Anliegen der medizinischen Forschung, da viele bestehende Medikamente für schwangere Frauen und ihre ungeborenen Kinder entweder unwirksam oder potenziell schädlich sind. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Empa, der ETH Zürich, des Kantonsspitals St. Gallen und der Zhejiang University in China arbeitet an einer innovativen Lösung: Nanozyme, winzige synthetische Partikel, die Entzündungsprozesse in der Plazenta behandeln sollen, ohne Mutter oder Fötus zu gefährden. Trotz erster vielversprechender Ergebnisse birgt das Vorhaben erhebliche Risiken, insbesondere weil die Sicherheit dieser Nanomedikamente noch nicht ausreichend geklärt ist und klinische Studien an Schwangeren aufgrund ethischer und medizinischer Bedenken untersagt sind. Dieser Bericht beleuchtet die potenziellen Gefahren und die Herausforderungen, die mit dem Einsatz von Nanozymen in der Schwangerschaft verbunden sind. Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie, Schwangerschaftsdiabetes oder drohende Frühgeburten sind oft mit Entzündungsprozessen oder Infektionen verbunden, die sowohl…