KI-gestütztes Modell soll Schlaganfallbehandlung verbessern
Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und des Universitätsklinikums Bonn entwickeln ein KI-basiertes Computermodell, um Ärztinnen und Ärzte bei der Schlaganfallbehandlung zu unterstützen. Ziel ist ein digitales Assistenzsystem, das den Gesundheitszustand nach einer mechanischen Thrombektomie vorhersagt und Komplikationen erkennt, um Therapieentscheidungen zu optimieren. Eine Machbarkeitsstudie prüft, ob dies mit Daten des „German Stroke Registry“ und Gehirnaufnahmen möglich ist. Das Projekt, gefördert mit 250.000 Euro von der Helmholtz-Gemeinschaft, nutzt die innovative KI-Technologie des „Schwarmlernens“ und involviert das CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit. Ein ischämischer Schlaganfall, oft durch Blutgerinnsel verursacht, führt zu neurologischen Ausfällen wie Lähmungen oder Sprachstörungen. Ohne schnelle Behandlung sterben Millionen Gehirnzellen ab. Therapieoptionen wie die medikamentöse Gerinnselauflösung oder die minimal-invasive Thrombektomie erfordern rasche, individuelle Entscheidungen. Das geplante KI-Modell soll Vorhersagen über Behandlungserfolge und Risiken liefern, wobei die „Erklärbarkeit“ der KI gewährleistet, dass Ärztinnen und Ärzte die Grundlagen der…
