Kalifornien stuft Glyphosat als krebserregend ein
Kalifornien stuft Glyphosat als krebserregend ein, weil sich die zuständige Gesundheits- und Umweltbehörde auf die Bewertung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stützt. Die IARC hatte im März 2015 Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft und in die Kategorie 2A eingeordnet. Diese Kategorie bedeutet, dass es Hinweise auf eine krebserregende Wirkung gibt, jedoch kein endgültiger Beweis vorliegt[1][4][6]. Die IARC bewertet grundsätzlich, ob ein Stoff Krebs auslösen kann, unabhängig von der Dosis oder der Art der Exposition. Andere Behörden wie die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) und die US-Umweltbehörde EPA kamen hingegen zu dem Schluss, dass Glyphosat bei sachgemäßer Anwendung nicht als krebserregend einzustufen sei. Die kalifornische Behörde folgt jedoch explizit der IARC-Bewertung und hat Glyphosat deshalb auf eine Liste von Chemikalien gesetzt, die als krebserregend gelten. Das führt dazu, dass Produkte mit Glyphosat in Kalifornien mit entsprechenden…
