Forscher der SNU und Harvard bauen gemeinsam Schwarmroboter der nächsten Generation mithilfe einfacher verknüpfter Partikel
Das Seoul National University College of Engineering gab bekannt, dass ein gemeinsames Forschungsteam der Seoul National University und der Harvard University ein von der Natur inspiriertes Schwarmrobotersystem der nächsten Generation entwickelt hat, das sich bewegen, erkunden, transportieren und kooperieren kann und dabei weder präzise Sensoren noch eine zentrale Steuerung benötigt. Die Studie wurde von Professor Ho-Young Kim, Dr. Kyungmin Son und Masterstudent Kwanwoo Kim am Institut für Maschinenbau der SNU sowie von Professor L. Mahadevan und Dr. Kimberly Bowal an der Harvard University geleitet. Ihr Ansatz verbindet einfache, aktive Partikel zu kettenartigen Strukturen, die komplexe Aufgaben ohne fortgeschrittene Programmierung oder künstliche Intelligenz ausführen können. Herkömmliche Schwarmroboter – wie sie beispielsweise aus Drohnen oder kleinen Einzelrobotern bestehen – basieren in der Regel auf Hightech-Komponenten wie hochentwickelten Sensoren, drahtloser Kommunikation und detaillierten Steuerungsalgorithmen. Diese Systeme sind zwar leistungsstark, weisen aber oft Einschränkungen…
