Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden weltweit zu wenig eingesetzt
Medikamente zur Sekundärprävention bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) werden weltweit zu wenig eingesetzt. Um die Behandlung von CVD zu verbessern und die vorzeitige Sterblichkeit zu senken, sind zusätzliche Strategien zur Steigerung ihrer Anwendung erforderlich. Dies geht aus einer heute im JACC , dem führenden Journal des American College of Cardiology, veröffentlichten Studie hervor . Im Rahmen der Studie wurden Teilnehmer mit CVD aus 17 Ländern über einen Zeitraum von 12 Jahren beobachtet. Dabei wurde festgestellt, dass die Medikamenteneinnahme nach wie vor gering ist und kaum Verbesserungen zu verzeichnen sind. Bei der sekundären Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen geht es darum, weitere gesundheitliche Probleme bei Menschen zu verhindern, bei denen bereits eine Herz-Kreislauf-Erkrankung diagnostiziert wurde. Dazu gehört die Beherrschung der Risikofaktoren durch Änderungen des Lebensstils, Medikamente und Behandlungen. Ohne Intervention besteht bei diesen Patienten ein höheres Risiko für Tod, zukünftige Herzinfarkte, Schlaganfälle und Herzversagen. Führende…
