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Warum das Erlernen neuer Dinge für ältere Menschen schwieriger ist

Unser Gehirn verändert sich mit zunehmendem Alter, und die Verbindungen zwischen den verschiedenen Teilen des Gehirns werden weniger effizient. Dies erklärt, warum das Erlernen neuer Dinge für ältere Menschen schwieriger ist, so Pernilla Anderssons Doktorarbeit in Psychologie an der Universität Örebro.Unser Gehirn hilft uns, Informationen zu vergessen, die wir nicht mehr brauchen, und schafft so Platz für neueres, relevanteres Wissen, das wir möglicherweise nützlicher finden. Mit zunehmendem Alter lässt diese Fähigkeit nach, und alte Informationen können stattdessen unser Arbeitsgedächtnis „stören“, wenn wir versuchen, neue Dinge zu lernen. Diese Form der Gedächtnisstörung wird als proaktive Interferenz bezeichnet. Pernilla Andersson forscht an der Universität Örebro im Bereich kognitive Neurowissenschaften, und ihre Doktorarbeit untersucht, was mit der Struktur und Funktion des Gehirns infolge solcher Gedächtnisstörungen passiert. Die Ergebnisse zeigen, dass bei älteren Menschen mit Gedächtnisstörungen die Kommunikation zwischen verschiedenen Gehirnregionen schlechter ist. Sie… 

Taktile Massage hilft jungen Menschen mit ADHS

Eine taktile Massage kann Hyperaktivität, Impulsivität und Aufmerksamkeitsdefizite bei ADHS lindern. Dies ist das Ergebnis einer kleinen Studie der Universität Göteborg. Die Jugendlichen stellten zudem fest, dass ihnen die Massage das Einschlafen erleichterte. Im Rahmen der Studie wurde 14 jungen Menschen im Alter von 15 bis 17 Jahren mit einer Diagnose ADHS zehn Wochen lang einmal wöchentlich eine taktile Massage angeboten. Die Massage wurde in Trollhättan oder Uddevalla von zertifizierten Massagetherapeuten nach einem bestimmten Massageprotokoll durchgeführt. Die taktile Massage ist eine sanfte und ausgeprägte Massage, die mit langsamen und festgelegten Bewegungen nach einer bestimmten Struktur durchgeführt wird. Zwölf der 14 Jugendlichen schlossen die gesamte Behandlung ab. Sie wurden gebeten, ihre Stimmung und ihre ADHS-Symptome vor, während und nach der Behandlung zu bewerten. Die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen wurden zudem gefragt, wie sie sich vor und nach der Behandlung in unterschiedlicher Weise… 

American Lung Association Invests $22 Million in Lung Health Research

The American Lung Association Research Institute announced a $22 million research investment in the past year, making it one of the largest programs in the country focused on lung health. The Lung Association funded 139 research grants, including the Airways Clinical Research Centers (ACRC), and strategic research partnerships focused on finding ways to identify, treat and cure lung disease. „The newly funded projects, spanning from asthma and COPD research to lung cancer and respiratory viruses, are a vital part of the Lung Association’s mission to save lives by improving lung health. Over the past 120 years, the Lung Association has been at the forefront of improving lung health and has contributed to major public health achievements such as the fight against tuberculosis, advancements in lung cancer treatments, and research on respiratory viruses like COVID-19,“ said Harold Wimmer, President and CEO… 

Grüne weisen Organspende-Vorstoß der FDP zurück

Die Grünen lehnen den FDP-Vorstoß, den Herz-Kreislauf-Tod als Voraussetzung für die Organentnahme zu erlauben, ab. Sie halte die geltende gesetzliche Regelung zum Hirntod unter den aktuellen Bedingungen als Voraussetzung für eine Organspende für sinnvoll – „insbesondere in Bezug auf das Vertrauen der Bevölkerung“, sagte die Grünen-Abgeordnete Kirsten Kappert-Gonther, amtierende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, der „Welt“. Es […] Grüne weisen Organspende-Vorstoß der FDP zurück

Fulda als Studienstandort für Medizin geht ins zweite Jahr

Zum zweiten Mal hat die Stadt Fulda Studierende der Medizin von der Philipps-Universität Marburg im Stadtschloss empfangen. Sie werden am Studienstandort Fulda das 2. und 3. klinische Studienjahr absolvieren. Herzlich begrüßt wurden sie im Marmorsaal des Stadtschlosses durch Bürgermeister Dag Wehner. Die Stadt Fulda habe – gemeinsam mit der Philipps-Universität, dem Klinikum und der Hochschule […] Fulda als Studienstandort für Medizin geht ins zweite Jahr

Seegene und Werfen werden Partner

Werfen, ein weltweit führendes Unternehmen in der Spezialdiagnostik, unterzeichnet als erstes europäisches Unternehmen einen Partnerschaftsvertrag, um sich der Initiative von Seegene zum Technologieaustausch anzuschließen. Beide Unternehmen gründen gemeinsam ein neues Unternehmen (NewCo) in Spanien, das als strategisches Zentrum in Europa fungieren und die globale Expansion der Initiative beschleunigen soll. Die Regionalisierung […] Seegene und Werfen schließen einen Partnerschaftsvertrag im Rahmen der Initiative zum Technologieaustausch ab

Sanofi commits $18 million to Howard University College of Medicine

Sanofi announced today it will contribute $18 million to three Historically Black Medical Schools to help the institutions work to increase diversity in clinical studies. The investment over 10 years is aimed at strengthening Centers of Excellence in clinical study diversity at Howard University College of Medicine, Meharry Medical College, and Morehouse School of Medicine. Funding will be used to hire clinical research staff, establish infrastructure such as online chat services and pharmacy upgrades, create customized training programs, and more. Each of the Centers of Excellence have their own specific needs, which will help them harness their insights into the underrepresented communities they serve as they seek to increase representation and improve diversity in clinical studies.

miRNA Bluttest erkennt Darmkrebs rechtzeitig

Darmkrebs ist weltweit die dritthäufigste Krebserkrankung und die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache[1]. Eine frühzeitige Erkennung ist entscheidend für die Verbesserung der Überlebenschancen. In den letzten Jahren wurden erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung neuer Biomarker für die Früherkennung von Darmkrebs erzielt. Epidemiologische Daten zeigen einen besorgniserregenden Trend: Die Inzidenz von früh auftretendem Darmkrebs (vor dem 50. Lebensjahr) steigt in vielen Ländern an. In Deutschland erhöhte sich die Inzidenz jährlich um 1,16% bei Männern und 1,32% bei Frauen zwischen 1999 und 2018[8]. Ähnliche Trends wurden in anderen Industrieländern beobachtet, wobei in den USA mittlerweile über 12% aller Darmkrebsfälle bei unter 50-Jährigen auftreten[8]. Angesichts dieser Entwicklung gewinnen neue Screening-Methoden zunehmend an Bedeutung. Traditionelle Verfahren wie die Koloskopie sind zwar effektiv, haben aber Nachteile hinsichtlich Invasivität und Patientenakzeptanz. Daher konzentriert sich die Forschung verstärkt auf nicht-invasive Biomarker-Tests. Ein vielversprechender Ansatz ist die Analyse von microRNAs… 

Diese Blutwerte verraten eine Leukämie

Bei der Diagnose einer Leukämie spielen Blutwerte eine entscheidende Rolle. Ärzte achten dabei besonders auf Veränderungen im Blutbild, die auf eine gestörte Blutbildung im Knochenmark hindeuten können. Ein wichtiger Indikator ist die Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Bei gesunden Erwachsenen liegt diese normalerweise zwischen 4.000 und 10.000 Zellen pro Mikroliter Blut[5]. Bei Leukämie-Patienten kann die Leukozytenzahl stark erhöht sein (Leukozytose), in manchen Fällen aber auch normal oder erniedrigt (Leukozytopenie)[1][2]. Eine ausgeprägte Leukozytose mit Werten über 100.000 pro Mikroliter findet sich bei etwa 10% der Patienten mit akuter lymphatischer Leukämie (ALL)[1]. Neben der absoluten Zahl ist auch die Zusammensetzung der Leukozyten von Bedeutung. Im Differentialblutbild achten Ärzte auf das Verhältnis der verschiedenen weißen Blutzellen zueinander. Bei Leukämie ist häufig der Anteil der Lymphozyten stark erhöht, während er bei Gesunden nur 20-30% beträgt[3]. Bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) kann der Lymphozytenanteil… 

Trinkwasser in Deutschland partiell kontaminiert

Das Trinkwasser in Deutschland gilt generell als qualitativ hochwertig und sicher. Dennoch gibt es mitunter Gesundheitsrisiken durch verschiedene Kontaminationen, die kontinuierlich überwacht und adressiert werden müssen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten bei ihrem Wasserversorger die Laborwerte anfragen. Laut dem Umweltbundesamt erfüllen über 99,99% der untersuchten Trinkwasserproben aus zentralen Wasserversorgungsanlagen die strengen gesetzlichen Anforderungen an die mikrobiologische und chemische Qualität[5]. Dies zeigt, dass die Trinkwasseraufbereitung und -überwachung in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau stattfindet. Dennoch gibt es einige Schadstoffe, die immer wieder Anlass zur Sorge geben. Ein prominentes Beispiel ist Nitrat, das vor allem durch intensive Landwirtschaft ins Grundwasser gelangt. Der gesetzliche Grenzwert für Nitrat im Trinkwasser liegt bei 50 mg/l. Eine aktuelle Studie zeigt, dass 26,7% aller bundesweiten Grundwassermessstellen diesen Grenzwert überschreiten[6]. Erhöhte Nitratkonzentrationen können insbesondere für Säuglinge gefährlich werden, da sie den Sauerstofftransport im Blut behindern können[1]. Ein weiteres…