Krankenhaus: Fachkräftemangel bewirkt höhere Infektionsraten
Eine unzureichende Personalausstattung im Bereich Infektionsprävention und -kontrolle geht mit einer höheren Rate an im Gesundheitswesen erworbenen Infektionen einher. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die heute im American Journal of Infection Control veröffentlicht wurde . Die vom APIC Center for Research, Practice & Innovation durchgeführte Studie fasst ein Pilotprojekt zur Evaluierung eines neuen Online-Rechners zusammen, der einrichtungsspezifische Empfehlungen für die Personalbesetzung im Bereich Infektionsprävention liefern soll. Bei Programmen zur Infektionsvorbeugung und -kontrolle mit einer Personalausstattung, die unter den Erwartungen lag, kam es zu deutlich höheren Raten an zentralvenösen Venenkatheter-assoziierten Blutstrominfektionen (CLABSI), katheterassoziierten Harnwegsinfektionen (CAUTI), Clostridioides-difficile -Infektionen und Wundinfektionen im Dickdarm nach Operationen. So wiesen beispielsweise 25 % der Einrichtungen, deren Personalbestand niedriger als erwartet war, erhöhte CAUTI-Raten auf. Im Vergleich dazu waren es nur 7 % der Krankenhäuser mit einem Personalbestand, der den erwarteten oder darüber liegenden Wert…




