Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Land Berlin haben eine Kooperationsvereinbarung zur Stärkung der Cyber- und Informationssicherheit unterzeichnet. Die Zusammenarbeit umfasst acht Handlungsfelder und soll die Resilienz gegenüber Cyberangriffen verbessern.
Hintergrund
Die Cybersicherheitslage in Deutschland gilt als angespannt. Bund und Länder arbeiten seit längerem daran, ihre Zusammenarbeit in diesem Bereich zu intensivieren. Das BSI hat bereits mit zahlreichen Bundesländern ähnliche Vereinbarungen abgeschlossen. Mit Berlin kommt nun ein weiteres Land hinzu.
Inhalt der Kooperation
Die Vereinbarung ermöglicht unter anderem gemeinsame Sensibilisierungsmaßnahmen, Hospitationen und eine engere Abstimmung in der operativen Cybersicherheit. Das BSI unterstützt das Land Berlin zudem bei der Absicherung von Digitalisierungsprozessen. Weitere Schwerpunkte sind das Notfall- und Krisenmanagement sowie die gemeinsame Nutzung von Werkzeugen zur Angriffserkennung.
Ziel ist es, ein ganzheitliches Cyberlagebild für Deutschland zu entwickeln und die Reaktionsfähigkeit auf Cybergefahren zu verbessern.
Einordnung
Die Kooperation ist Teil einer breiteren Bund-Länder-Zusammenarbeit, die auch in Gremien wie der Innenministerkonferenz und dem IT-Planungsrat vorangetrieben wird. Berlin folgt damit einer Reihe anderer Bundesländer, die bereits entsprechende Vereinbarungen mit dem BSI getroffen haben.
FAQ
Was ist Gegenstand der Vereinbarung?
Die engere Zusammenarbeit zwischen dem BSI und dem Land Berlin in acht Handlungsfeldern der Cyber- und Informationssicherheit.
Welche Maßnahmen sind konkret geplant?
Gemeinsame Sensibilisierungsmaßnahmen, Hospitationen, engere operative Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Sicherheit von Digitalisierungsprojekten.
Mit wie vielen Ländern kooperiert das BSI bereits?
Mit Berlin haben bereits 14 Bundesländer entsprechende Vereinbarungen abgeschlossen.
Warum ist die Zusammenarbeit wichtig?
Um die Cyberresilienz in Deutschland zu stärken und auf Cyberangriffe schneller und effektiver reagieren zu können.
Quelle
Pressemitteilung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik vom 8. Juli 2026
