Berlin (labnews.ai) – Im Juni macht der Aufklärungsmonat für Gebärmutterkrebs (Uterine Cancer Awareness Month) auf die häufigste Krebserkrankung der weiblichen Genitalorgane aufmerksam. Bei früher Erkennung ist die Prognose für gewöhnlich gut. Besonders wichtig ist die rasche ärztliche Abklärung jeder vaginalen Blutung nach den Wechseljahren.
Gebärmutterkrebs, auch Endometriumkarzinom genannt, entsteht meist in der Gebärmutterschleimhaut und tritt vor allem bei älteren Frauen auf. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 67 Jahren. Bei etwa jeder vierten Betroffenen wird die Diagnose erst in einem fortgeschrittenen Stadium gestellt, was die Behandlung erschwert. Ein etabliertes Früherkennungsprogramm gibt es im Gegensatz zu anderen Krebsarten nicht.
Zu den wichtigsten Warnzeichen zählen Blutungen nach den Wechseljahren, Blutungen außerhalb der Regel, ungewöhnlicher Ausfluss, Schmerzen im Unterbauch oder unerklärlicher Gewichtsverlust. Die AstraZeneca GmbH appelliert anlässlich des Awareness Month an Frauen, solche Symptome ernst zu nehmen und sowohl mit Ärztinnen und Ärzten als auch im persönlichen Umfeld darüber zu sprechen. Dadurch könne der Zugang zu früher Diagnose und Behandlung verbessert werden.
Weitere Informationen rund um die Erkrankung bietet die Website www.gebaermutterkrebs-info.de. Weltweit wird mit einem deutlichen Anstieg von Neuerkrankungen und Todesfällen bis 2050 gerechnet. Die Basistherapie besteht in den meisten Fällen aus der operativen Entfernung von Gebärmutter, Eileitern und Eierstöcken, ergänzt durch individuelle weitere Therapien wie Strahlen- oder Chemotherapie.


