New York – Der Wirkstoff Gefurulimab hat in einer Phase-3-Studie bei Erwachsenen mit generalisierter Myasthenia gravis deutliche und anhaltende Verbesserungen gezeigt. Das Präparat wird einmal wöchentlich als Selbstinjektion verabreicht. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift JAMA Neurology veröffentlicht.
In der randomisierten, placebokontrollierten Studie verbesserten sich die Werte für Alltagsfunktionen und Muskelkraft bis zur 26. Behandlungswoche signifikant gegenüber Placebo. Die meisten Nebenwirkungen waren mild und traten in Behandlungs- und Kontrollgruppe ähnlich häufig auf.
Myasthenia gravis ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln gestört ist und zu belastungsabhängiger Muskelschwäche führt. Die Studie liefert Hinweise auf eine mögliche neue Therapieoption für die generalisierte Form der Erkrankung. Die Arbeit trägt den DOI 10.1001/jamaneurol.2026.2333.
