Insolvenz des DRK Braunschweig-Salzgitter: Zwei Einrichtungen schließen, Sanierung läuft
Der DRK-Kreisverband Braunschweig-Salzgitter steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Aufgrund einer anhaltenden finanziellen Krise hat das Amtsgericht Braunschweig am 1. September 2025 ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Um die Sanierung der gesamten Gruppe zu sichern, wurden schmerzhafte Einschnitte beschlossen: Die Sozialstation am Queckenberg in Braunschweig sowie die Tagespflege in Salzgitter-Gebhardshagen werden in den kommenden Wochen geschlossen. Die Schließungen sind Teil eines umfassenden Sanierungskonzepts, das die wirtschaftliche Stabilisierung des Verbands mit rund 450 Beschäftigten und einem Jahresbudget von etwa 20 Millionen Euro zum Ziel hat. Hintergrund der Insolvenz Die wirtschaftlichen Probleme des DRK-Kreisverbands, der 1948 gegründet wurde, resultieren aus mehreren Faktoren: Verzögerte Immobilienverkäufe, die Folgen der Corona-Pandemie und stark gestiegene Energiepreise haben die finanzielle Lage erheblich belastet. Bereits am 18. Juni 2025 hatte der Verband gemeinsam mit seinen Tochtergesellschaften – DRK Braunschweig-Salzgitter Pflege und Betreuung gGmbH und DRK Braunschweig-Salzgitter Sprungbrett gGmbH – ein…

