Duke-NUS-Studie zeigt, wie Dengue das Immunsystem neu verdrahtet und die Impfreaktion verändert
So wie das Betriebssystem eines Computers nach einem größeren Update neu geschrieben werden kann, kann eine Dengue-Infektion das Immunsystem des Körpers „neu programmieren“ und einen dauerhaften genetischen Abdruck hinterlassen, der beeinflusst, wie Menschen auf zukünftige Infektionen reagieren – ein Effekt, der bei einer Impfung nicht auftritt. Diese neuen Erkenntnisse aus einer aktuellen Studie geben Aufschluss über den Krankheitsverlauf und die Wirkung von Impfstoffen gegen Dengue-Fieber und schließen eine wichtige Wissenslücke zur sicheren Anwendung selbst unvollkommener Impfstoffe. Sie ebnen zudem den Weg für die zukünftige Entwicklung sichererer und wirksamerer Dengue-Impfstoffe. Die Forschungsergebnisse wurden von Wissenschaftlern der Duke-NUS Medical School in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam im Fachjournal Med veröffentlicht. Dengue ist ein von Mücken übertragenes Virus, das in tropischen und subtropischen Regionen jährlich Millionen von Menschen befällt. Die Krankheit kann von leichtem Fieber mit Hautausschlag bis hin zu einer schweren, lebensbedrohlichen…



