Episode-basierte Zahlungsmodelle (Episode-of-Care-Payment oder Bundled Payments)
Episode-basierte Zahlungsmodelle sind eine Form der wertbasierten Vergütung in der Gesundheitsversorgung. Im Gegensatz zum klassischen Einzelleistungsprinzip (Fee-for-Service), bei dem jede einzelne Untersuchung, Behandlung oder Nachsorge separat abgerechnet wird, zahlt der Kostenträger (z. B. Medicare oder Krankenkassen) hier einen pauschalen Festbetrag für die gesamte Behandlungsepisode einer bestimmten Erkrankung oder eines Eingriffs. So funktioniert es Ziele der Modelle Bekanntes Beispiel: CJR / CJR-X Das von CMS jetzt bundesweit geplante CJR-X-Modell ist ein solches episode-basiertes Modell für Hüft-, Knie- und Sprunggelenksersatz. Das Krankenhaus trägt die Verantwortung für die gesamten Kosten der 90-Tage-Episode und wird dafür finanziell belohnt oder bestraft – je nach tatsächlichen Ausgaben und Behandlungsqualität. Vorteile und Herausforderungen Vorteile Herausforderungen Zusammengefasst: Episode-basierte Modelle verlagern die Vergütung von der Menge der Leistungen hin zum Ergebnis und zur Effizienz einer kompletten Behandlungsepisode. Sie sind ein zentrales Instrument der wertbasierten Medizin (Value-Based Care).




