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Lilly reports one-year histologic outcomes in Phase 3 study of mirikizumab

Eli Lilly and Company (NYSE: LLY) announced data demonstrating more patients with moderately to severely active Crohn’s disease treated with mirikizumab achieved histologic response at Week 52 compared to ustekinumab, regardless of prior biologic experience. VIVID-1 is the first Phase 3 study for any approved or investigational treatment in Crohn’s disease to report histologic and combined histologic-endoscopic outcomes that were evaluated using a systematic assessment of five bowel segments (four colonic and one ileal) and strict definitions consistent with the recently published European Crohn’s and Colitis (ECCO) position statement on mucosal histopathology. These results are being presented as an oral presentation at United European Gastroenterology (UEG) Week, held in Vienna, Austria from October 12-15.

Corona-Aufarbeitung: Drosten und die Impfpflicht

Christian Drosten, ein renommierter deutscher Virologe, spielte während der Corona-Pandemie eine zentrale Rolle in der öffentlichen Wahrnehmung und Politikberatung[3]. Als Leiter der Virologie an der Charité Berlin und Mitentwickler des ersten PCR-Tests für SARS-CoV-2 wurde er zu einer der wichtigsten Stimmen in der Pandemiebekämpfung[3]. Drosten warnte bereits 2017 vor dem Potenzial des SARS-Virus und war maßgeblich an der frühen Diagnostik von COVID-19 beteiligt[3]. Seine Expertise führte dazu, dass er als Berater für Bundes- und Landesregierungen fungierte und in den Medien häufig als „Corona-Erklärer der Nation“ auftrat[3]. In Bezug auf die Impfkampagne gegen COVID-19 vertrat Drosten eine klare Pro-Impf-Position. Er betonte wiederholt die Wichtigkeit der Impfungen zur Eindämmung der Pandemie[4]. Allerdings hatte Drosten selbst keine direkte Entscheidungsgewalt über eine mögliche Impfpflicht, da diese letztendlich eine politische Entscheidung war. Die Wirksamkeit der COVID-19-Impfstoffe wurde durch zahlreiche Studien belegt. Laut dem Robert Koch-Institut… 

Erste KI-gestützte Pipeline für personalisierte Krebsimpfstoffe

Wissenschaftler von Ludwig Cancer Research haben eine vollständige Medikament-Pipeline entwickelt, die mehrere molekulare und genetische Analysen von Tumoren und den spezifischen molekularen Zielen von T-Zellen integriert und Algorithmen der künstlichen Intelligenz nutzt, um mit ihren Ergebnissen personalisierte Krebsimpfstoffe für Patienten zu ermöglichen. Das Design, die Validierung und die vergleichende Bewertung dieser Computersuite, NeoDisc, werden in der aktuellen Ausgabe von Nature Biotechnology in einer Veröffentlichung unter der Leitung von Florian Huber und Michal Bassani-Sternberg von der Lausanner Niederlassung des Ludwig Institute for Cancer Research ausführlich beschrieben . „NeoDisc bietet einzigartige Einblicke in die Immunbiologie von Tumoren und die Mechanismen, mit denen sie sich der Angriffsfläche für zytotoxische T-Zellen des Immunsystems entziehen“, sagte Bassani-Sternberg. „Diese Erkenntnisse sind für die Entwicklung personalisierter Immuntherapien von unschätzbarem Wert, und die analytische und rechnergestützte Pipeline, die das Herzstück von NeoDisc bildet, wird hier in Lausanne bereits… 

Nanopartikel wirken gegen Fettleibigkeit

Forscher haben einen neuartigen Ansatz zur Bekämpfung von Fettleibigkeit vorgestellt, der die Fettaufnahme im Dünndarm anvisiert. Das hochmoderne Nanopartikelsystem, das so entwickelt wurde, dass es therapeutische Moleküle direkt in den Verdauungstrakt transportiert, hat ein erhebliches Potenzial zur Vorbeugung von ernährungsbedingter Fettleibigkeit gezeigt. Die am gestrigen Sonntag auf der UEG Week 2024 vorgestellte Studie konzentriert sich auf ein Enzym namens Sterol-O-Acyltransferase 2 (SOAT2), das eine entscheidende Rolle bei der Fettaufnahme im Dünndarm spielt.3,4 Durch die Hemmung dieses Enzyms im Dünndarm bietet die Studie einen vielversprechenden therapeutischen Ansatz zur Verringerung der Fettaufnahme und potenziellen Vorbeugung von Fettleibigkeit . Trotz umfangreicher Forschungen zum Fettstoffwechsel sind wirksame Hemmer der Aufnahme von Fettsäuren im Darm bislang nicht aufgetaucht. „Seit Jahren untersuchen Forscher den Fettstoffwechsel, aber es war schwierig, einen wirksamen Weg zu finden, die Fettaufnahme zu blockieren“, erklärte der leitende Forscher Dr. Wentao Shao. „Während… 

Life Sciences: Events to watch

Für den Zeitraum vom 14. bis 31. Oktober 2024 sind folgende wichtige Termine im Bereich Biotech und Medizin zu beachten: Die PSP Conference 2024 mit dem Schwerpunkt Gesundheit findet am 14. und 15. Oktober im Fraunhofer-Konferenzzentrum im Potsdam Science Park statt[1]. Diese zweitägige Veranstaltung bietet ein spannendes Programm mit den neuesten Forschungsergebnissen, Produktinnovationen und Impulsen aus der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Themen wie personalisierte Medizin, künstliche Intelligenz in der Medizin und (digitale) Diagnostik stehen im Fokus[1]. Am 14. Oktober 2024 findet in München die XChange 2024 statt, die sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz in der Strahlentherapie befasst[2]. Diese Veranstaltung bietet Experten die Möglichkeit, sich über die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich auszutauschen. Der Biointelligenz-Kongress ist für den 22. Oktober 2024 in Stuttgart geplant[1]. Diese Veranstaltung bringt Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Biotechnologie und Bioinformatik zusammen, um über innovative Ansätze und Technologien… 

Mavacamten  verbessert kardiale Biomarker bei HFpEF-Patienten

Mavacamten, ein Medikament, das ursprünglich zur Behandlung der hypertrophen Kardiomyopathie entwickelt wurde, hat Anzeichen einer Verringerung der Herzbelastung bei Patienten mit Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion gezeigt. Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) betrifft fast die Hälfte aller Herzinsuffizienzpatienten . Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass das Herz trotz normaler Pumpkraft nicht in der Lage ist, sich ausreichend mit Blut zu füllen. Patienten mit einer linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) von 60 % oder mehr machen 43 % bis 46 % der Patienten mit HFpEF aus. Diese Personen reagieren häufig weniger gut auf Standardbehandlungen bei Herzinsuffizienz, wodurch wirksame Therapieoptionen eingeschränkt sind. Mavacamten ist ein Herzmyosinhemmer, der bereits zur Behandlung der hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) zugelassen ist und seine Fähigkeit zur Senkung bestimmter Biomarker bei nicht obstruktiven HCM-Fällen unter Beweis gestellt hat. Forscher vermuteten, dass ähnliche Mechanismen HFpEF-Patienten zugutekommen könnten, indem sie die Herzmuskelentspannung verbessern und die… 

Kinder: Frühschläfer haben eine größere mikrobielle Vielfalt in der Darmflora

Forscher der Abteilung für Kinderrehabilitation in China haben erhebliche Unterschiede in der Darmflora von Kindern festgestellt, die früh zu Bett gehen, im Vergleich zu denen, die lange aufbleiben. Die Studie ergab, dass Kinder mit früheren Schlafenszeiten eine größere mikrobielle Vielfalt in ihrer Darmflora hatten. Frühere Studien haben gezeigt, dass ausreichend Schlaf die schulischen Leistungen und das körperliche Wachstum verbessert und mit einem gesünderen BMI-Wert einhergeht. Die aktuelle Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Schlafverhalten von Kindern und ihrer Darmflora. Eine Genomanalyse ergab, dass Kinder, die früh zu Bett gingen, einen höheren Bestand bestimmter nützlicher Darmbakterien hatten. Insbesondere Akkermansia muciniphila war in der Gruppe, die früh zu Bett ging, deutlich häufiger anzutreffen. Weitere erhöhte Bakterienwerte bei Frühschläfern waren Holdemania filiformis, Firmicutes-Bakterium CAG-95, Streptococcus sp. A12, Weissella confusa, Clostridium sp. CAG-253, Alistipes finegoldii und Eubacterium siraeum. Darüber hinaus waren die Werte von… 

Semaglutid und ReCET reduzieren Insulintherapiebedarf bei Diabetes

Eine bahnbrechende Studie, die auf der UEG Week 2024 vorgestellt wurde, untersucht eine neuartige Behandlungsstrategie für Typ-2-Diabetes (T2D), die das Potenzial hat, den Bedarf an Insulintherapie erheblich zu reduzieren oder sogar ganz zu eliminieren[1]. Diese innovative Herangehensweise kombiniert ein neuartiges Verfahren namens ReCET (Re-Cellularization via Electroporation Therapy) mit dem Medikament Semaglutid. ReCET ist eine Prozedur, die unter tiefer Sedierung durchgeführt wird und darauf abzielt, die Empfindlichkeit des Körpers gegenüber seinem eigenen Insulin zu verbessern[1]. Nach der ReCET-Behandlung folgten die Studienteilnehmer einer zweiwöchigen isokalorischen Flüssigdiät, bevor sie schrittweise mit der Einnahme von Semaglutid begannen, bis zu einer Dosis von 1mg pro Woche[1]. Semaglutid ist ein Medikament aus der Klasse der GLP-1-Rezeptor-Agonisten, das zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und als Mittel zur Gewichtsreduktion eingesetzt wird[3]. Es wirkt, indem es die Insulinausschüttung erhöht, die Glucagonfreisetzung senkt, die Magenentleerung verzögert und den Appetit reduziert[4]. Die… 

ReCET with semaglutide may eliminate insulin dependency in type 2 diabetes

Groundbreaking research presented today at UEG Week 2024 reveals a promising new treatment strategy for type 2 diabetes (T2D) that could significantly reduce or even eliminate the need for insulin therapy. This innovative approach, which combines a novel procedure known as ReCET (Re-Cellularization via Electroporation Therapy) with semaglutide, resulted in the elimination of insulin therapy for 86% of patients. Globally, T2D affects 422 million people, with obesity recognised as a significant risk factor. While insulin therapy is commonly used to manage blood sugar levels in T2D patients, it can result in side effects such as weight gain and further complicate diabetes management. A need therefore exists for alternative treatment strategies. The first-in-human study included 14 participants aged 28 to 75 years, with body mass indices ranging from 24 to 40 kg/m². Each participant underwent the ReCET procedure under deep sedation,… 

Kanton Zürich und Stiftungen vertiefen Zusammenarbeit

Das Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich und der Verband SwissFoundations haben ihr bereits zweites Stiftungsgespräch durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die optimale Gestaltung der Zusammenarbeit. Als ausschlaggebend wurden gemeinsame Ziele und möglichst früher Austausch benannt.     Das Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich und der Verband SwissFoundations haben sich am 1. Oktober im Kraftwerk/Impact […] Kanton Zürich und Stiftungen vertiefen Zusammenarbeit