Das Biotech-Unternehmen Revolution Medicines hat positive vorläufige Ergebnisse aus der globalen Phase-3-Studie RASolute 302 vorgelegt. Daraxonrasib habe bei Patienten mit metastasiertem duktalem Adenokarzinom der Bauchspeicheldrüse, die nach einer platinbasierten Chemotherapie einen Rückfall erlitten hatten, das Sterberisiko um 40 Prozent gesenkt und das mediane Gesamtüberleben um mehr als fünf Monate verlängert.
In der Studie habe das oral einmal täglich verabreichte Daraxonrasib ein medianes Gesamtüberleben von 13,2 Monaten erreicht, verglichen mit 6,7 Monaten unter Standard-Chemotherapie. Die Ergebnisse seien statistisch hochsignifikant gewesen.
Das Medikament sei als erster Vertreter einer neuen Klasse von RAS(ON)-Inhibitoren entwickelt worden und richte sich gezielt gegen eine breite Palette onkogener RAS-Mutationen, die bei über 90 Prozent der Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankungen vorliegen. Das Sicherheitsprofil habe den Erwartungen entsprochen und sei gut verträglich gewesen.
Revolution Medicines teilte mit, die Ergebnisse der Studie sollen nun bei den Zulassungsbehörden eingereicht werden. Die Daten sollen zudem auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Clinical Oncology vorgestellt werden.
Bauchspeicheldrüsenkrebs gilt als eine der aggressivsten Tumorerkrankungen mit sehr begrenzten Behandlungsoptionen nach dem Fortschreiten der Erkrankung.
