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Wiley präsentiert KnowItAll 2026 auf der Pittcon mit neuer PCA-Tool Trendfinder

Wiley Science Solutions stellt auf der Pittcon 2026 (7.–11. März, San Antonio, Texas) die neueste Version der KnowItAll-Software vor. KnowItAll 2026 kombiniert leistungsstarke Analysetools mit Zugriff auf über 9,5 Millionen Spektren für IR, NMR, GC-MS, LC-MS, Raman und UV-Vis. Neu ist die Trendfinder-Anwendung: Sie wendet Principal Component Analysis (PCA) an, um versteckte Muster und Trends in spektralen oder chromatographischen Datensätzen aufzudecken – benutzerfreundlich und ohne tiefe chemometrische Kenntnisse. Weitere Verbesserungen umfassen erweiterte LC-MS-, GC-MS- und NMR-Funktionen (z. B. verbesserte Verarbeitung, automatische Multiplet-Zuweisung, Retention-Index-Suche), erweiterte Such- und Datenbankaufbau-Tools, MSI-Deployment für Unternehmensinstallationen, gestärkte Sicherheit sowie Unterstützung neuer Dateiformate (u. a. Shimadzu .lcd, Nanalysis .jdx). Wiley ist am Stand 1002 vertreten und bietet Live-Demos sowie Präsentationen in den Demo-Zonen (Pittcon Pavilion, Stand 2256): Zusätzlich hält Dr. Michelle D’Souza am Sonntag, 8. März, 10:00–10:20 Uhr einen Vortrag im Raum 304B: „Uncovering Hidden Trends in… 

LabNews Media LLC startet neuen politisch-disruptiven Podcast „Diagnose Deutschland“

Der US-amerikanische Medienanbieter LabNews Media LLC hat den Podcast „Diagnose Deutschland“ angekündigt. Die Plattform diagnose-deutschland.de geht mit dem Claim „Coming soon“ online und positioniert sich als politisch-disruptives Format. Moderiert wird der Podcast vom DGKL-Vorstand Jan Wolter und dem Investigativ-Journalisten Vlad Georgescu. Thematisch soll es um kritische Analysen und Debatten zu gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Entwicklungen in Deutschland gehen. LabNews Media LLC mit Sitz in Albuquerque, New Mexico, betreibt bereits Plattformen wie LabNews AI (labnews.ai) für KI-Nachrichten aus den Life Sciences. Das Unternehmen betont Informationsfreiheit und publiziert in Englisch und Deutsch, richtet sich aber nicht an EU-Länder und Deutschland, sondern an die deutschsprachige Community in den USA. Der Podcast wird als Ergänzung zum bestehenden Portfolio positioniert. Der Podcast stellt, wie alle anderen Plattformen von LabNews Media LLC, sämtliche Inhalte und Folgen ohne Bezahlschranken zur Verfügung. Auch wird es keinerlei Werbung oder Product… 

DGKL lehnt Ausweitung labordiagnostischer Tests in Apotheken im ApoVVWG entschieden ab

Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) hat in einer Stellungnahme vom Februar 2026 erhebliche Bedenken gegen die im Entwurf des Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetzes (ApoVVWG) des Bundesministeriums für Gesundheit vorgesehene Ausweitung labordiagnostischer Tätigkeiten auf Apotheken geäußert. Die Fachgesellschaft lehnt diese Regelungen ab und sieht darin keinen Bedarf, da die labormedizinische Versorgung in Deutschland bereits flächendeckend, wohnortnah, qualitativ hochwertig und wirtschaftlich gesichert sei. Nach Auffassung der DGKL würde ein paralleles Diagnostikangebot in Apotheken keine Versorgungslücke schließen, sondern eine ineffiziente Doppelstruktur schaffen, die potenziell die Qualität mindert und Kosten steigert. Voraussetzung jeder Labordiagnostik sei eine ärztliche Indikationsstellung, die in Apotheken aufgrund fehlender ärztlicher Kompetenz, ungeeigneter Räumlichkeiten für vertrauliche Anamnesen und klinische Untersuchungen sowie mangelnder hygienischer Voraussetzungen für den Umgang mit infektiösem Material (z. B. bei RSV, Influenza, Noroviren, Rotaviren oder Adenoviren) nicht gewährleistet werden könne. Die DGKL kritisiert zudem, dass Laborergebnisse aus… 

Neue Studie klärt zelluläre Wirkungen von Americium und Dekorporationsmitteln auf Nierenzellen

Forschende der Technischen Universität Dresden (TUD) haben erstmals die kombinierten chemischen und radiologischen Effekte von Americium auf Nierenzellen detailliert untersucht und dabei die Wirkungsweisen zweier Dekorporationsmittel verglichen. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für den Strahlenschutz und die Therapie nach einer Aufnahme radioaktiver Stoffe. Die Studie des Zentralen Radionuklidlabors der TUD erschien in der Fachzeitschrift Ecotoxicology and Environmental Safety. Americium und Curium fallen im Kernbrennstoffkreislauf an und können bei Störfällen oder unsachgemäßem Umgang in die Umwelt gelangen. Bei Inkorporation – etwa über kontaminierte Nahrung – reichern sie sich vor allem in Leber, Knochen und Nieren an. Dort schädigen sie Gewebe sowohl chemisch-toxisch als auch durch ionisierende ?-Strahlung. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand das Radionuklid ²?³Am und seine Interaktion mit Nierenzellen von Ratten im Zellkulturmodell. Die Forschenden analysierten erstmals getrennt den chemotoxischen und den radiotoxischen Beitrag. Americium führte zu starker Zelltoxizität: Die… 

Wie der Iran-Krieg 2026 die deutsche chemische Industrie trifft

Der seit Ende Februar 2026 eskalierte Konflikt zwischen USA, Israel und Iran belastet die deutsche chemische Industrie – eine der energieintensivsten Branchen Deutschlands – besonders schwer. Unternehmen wie BASF, Evonik, Lanxess, Wacker Chemie oder Covestro leiden unter dem klassischen Doppel-Schock: explodierende Energiepreise (Öl, Gas, Strom) und gestörte globale Lieferketten durch die faktische Einschränkung der Straße von Hormus. Die Branche, die bereits seit der Energiekrise 2022/23 unter hohen Kosten leidet, steht vor einer potenziellen neuen Belastungswelle, die Produktion, Margen und Wettbewerbsfähigkeit bedroht. 1. Massiver Energiepreisschock – der Kern des Problems Die Straße von Hormus ist weitgehend blockiert oder hoch riskant: Iran hat den Schiffsverkehr eingeschränkt, Kriegsrisiken und Versicherungsprämien haben den Transit fast zum Stillstand gebracht. Dadurch steigen Öl- und Gaspreise sprunghaft an (Brent-Öl zeitweise über 80 USD/Barrel, europäisches Gas deutlich höher als Anfang 2026). Die chemische Industrie ist extrem energieabhängig: Wirtschaftsweise… 

Wie der Iran-Krieg 2026 die deutsche Biotech-Branche trifft

Der seit Ende Februar 2026 eskalierte Konflikt zwischen USA, Israel und Iran belastet die deutsche Biotech-Branche vor allem durch dieselben indirekten Kanäle wie die breitere Pharmaindustrie: Energiepreisschocks, explodierende Logistik- und Frachtkosten sowie potenzielle Verknappungen bei chemischen Vorprodukten. Biotech-Unternehmen in Deutschland – von etablierten Playern wie BioNTech, Sartorius, MorphoSys (jetzt Novartis) bis zu Hunderten mittelständischer und Start-up-Firmen – sind jedoch in manchen Bereichen noch vulnerabler als klassische Pharma, da sie energieintensiver forschen und produzieren, stärker auf globale Zulieferketten angewiesen sind und oft mit dünneren Margen oder hohem Kapitalbedarf operieren. 1. Energiepreisschock trifft energieintensive Biotech-Produktion besonders hart Biotech-Prozesse (z. B. Zellkulturen, Fermentation, Proteinreinigung, Gefriertrocknung, Kryokonservierung) verbrauchen enorme Mengen Strom und Prozesswärme – oft mehr als klassische chemische Synthese. Deutsche Standorte (Martinsried, Heidelberg, Mainz, Berlin, Göttingen) liegen in Regionen mit bereits hohen Strompreisen. 2. Logistik- und Frachtkosten-Explosion – besonders bei temperaturempfindlichen Biotech-Materialien Die… 

Wie der Iran-Krieg 2026 die deutsche Pharmaindustrie trifft

Der seit Ende Februar 2026 eskalierte Konflikt zwischen USA, Israel und Iran belastet die deutsche Pharmabranche vor allem indirekt – über explodierende Energie- und Logistikkosten sowie drohende Störungen in globalen Lieferketten. Deutschland importiert keine relevanten Mengen Arzneimittel oder Wirkstoffe direkt aus dem Iran, doch die Abhängigkeit von asiatischen Lieferanten (insbesondere Indien und China) für Generika und Wirkstoffe (APIs) sowie die energieintensive Produktion machen die Branche anfällig für die aktuellen Schocks. 1. Straße von Hormus und explodierende Frachtkosten Die Straße von Hormus ist de facto weitgehend blockiert oder stark eingeschränkt: Schiffsverkehr ist durch hohe Kriegsrisiken, explodierende Versicherungsprämien und Warnungen der iranischen Revolutionsgarden fast zum Erliegen gekommen. Viele Reedereien (u. a. Hapag-Lloyd) haben Transit durch die Meerenge ausgesetzt, Containerschiffe sitzen fest, Flugraum ist teilweise gesperrt. Das trifft deutsche Pharma-Importeure hart, weil ein großer Teil der APIs und Fertigarzneimittel aus Indien kommt –… 

How the 2026 Iran Conflict Disrupts the US Pharmaceutical Industry

The escalation of the US-Israel-Iran conflict since late February 2026 has rapidly created serious pressure points for the US pharmaceutical sector. While the United States does not depend directly on Iran for medicines or key ingredients, the war’s effects on global shipping lanes, energy markets, and freight costs are hitting pharma supply chains hard—especially for generics and active pharmaceutical ingredients (APIs). 1. Strait of Hormuz Crisis and Exploding Freight Costs The Strait of Hormuz remains the single most important chokepoint threatened by the conflict. Iranian actions, combined with dramatically higher war-risk insurance premiums and widespread rerouting by major shipping lines, have caused severe congestion and cost spikes on alternative routes (around Africa or through the Suez Canal/Red Sea when still viable). Indian pharmaceutical exports—which supply roughly 40 % of the US generic drug market—are particularly exposed. Air freight rates for… 

Iran Krieg trifft deutsches Gesundheitswesen

Der eskalierende Konflikt im Iran mit Blockade der Straße von Hormus und Luftraumsperrungen belastet die deutsche Gesundheitsbranche über steigende Energie? und Logistikkosten sowie gestörte globale Lieferketten. Krankenhäuser und Pharmaproduzenten sehen sich mit raschen Preissteigerungen für Öl, Gas, Sprit und Heizöl konfrontiert, was energieintensive Bereiche wie Intensivmedizin, Radiologie und Sterilisation hart trifft. Experten rechnen bei längerer Dauer mit Inflationsdruck und Konjunkturschwäche, die die ohnehin angespannten Haushalte öffentlicher Kliniken weiter strapazieren.[1][2][3][4] Die Pharmaindustrie, stark abhängig von importierten Wirkstoffen und Vorprodukten aus Asien, spürt Verzögerungen durch Schiffs? und Luftfrachtumleitungen. Kapazitätsengpässe auf Routen zwischen Fernost und Europa sowie höhere Versicherungsprämien und Treibstoffkosten verteuern Generika und Verbrauchsmaterialien; der Verband der Chemischen Industrie warnt vor Unterbrechungen kritischer Lieferketten. Mittelständische Hersteller mit engen Margen sind besonders gefährdet, während große Konzerne durch Diversifizierung besser geschützt sind.[5][6][7][8] Deutsche Krankenhäuser, die noch mit Personalmangel und Pandemiefolgen kämpfen, sind auf Krisen… 

Iran Krieg belastet US Gesundheitsbranche und Pharmafirmen

Der Krieg im Iran trifft die Gesundheitswirtschaft in den USA über Energiepreise, gestörte Lieferketten und wachsende Sicherheitsrisiken. Höhere Öl? und Gaspreise verteuern Klinikbetrieb, Transport und Produktion; insbesondere energieintensive Bereiche wie OP?Säle, Intensivstationen und Radiologie geraten unter zusätzlichen Kostendruck. Zugleich steigt der Preisdruck auf Versicherer, die mittelfristig mit steigenden Leistungsausgaben und Anpassungen bei Prämien und Tarifstrukturen rechnen müssen. In der Pharmaindustrie stehen weniger direkte Importe aus Iran im Mittelpunkt als vielmehr Kaskadeneffekte über globale Rohstoff?, Vorprodukte? und Logistikketten. Steigende Kosten für Wirkstoffe und Verpackungsmaterial, Verzögerungen im Schiffs? und Luftverkehr sowie Unsicherheiten in petrochemischen Lieferketten treffen vor allem Generika?Hersteller mit knappen Margen. Dagegen können große forschungsintensive Konzerne mit breiter geografischer Aufstellung und hoher Preissetzungsmacht die Belastungen eher abfedern und in Teilen weitergeben. Auch Medizintechnik, Diagnostik und Verbrauchsmaterialien spüren die Folgen: Unternehmen sind auf dieselben Transportwege angewiesen, während Lagerbestände den Schock nur zeitlich…