Montréal stärkt seine Position als wichtiges Zentrum für Hirnforschung. Vier neue, von Brain Canada geförderte Plattformen sollen die Entwicklung von Behandlungen für eine breite Palette neurologischer Erkrankungen vorantreiben.
Die Projekte sind am Institut de recherches cliniques de Montréal (IRCM) der Université de Montréal sowie an der McGill University und am Montreal Neurological Institute-Hospital (The Neuro) angesiedelt. Sie stellen Forschern in ganz Kanada Zugang zu leistungsstarken gemeinsamen Infrastrukturen zur Verfügung – von der Testung RNA-basierter Arzneimittel und hochauflösender molekularer Analysen bis hin zu lebendem menschlichem Nervengewebe und integrierten Patientendaten.
Die vier Plattformen repräsentieren eine Investition von rund 8,9 Millionen kanadischen Dollar in gemeinsame Forschungsinfrastruktur. Sie sollen Entdeckungen aus dem Labor schneller in die Patientenversorgung bringen.
Viviane Poupon, Präsidentin und Geschäftsführerin von Brain Canada, erklärte, diese Plattformen zeigten die Kraft von Investitionen in gemeinsame Infrastruktur und offenen Zugang. Sie trügen dazu bei, frühere Diagnosen, bessere Behandlungen und spürbare Verbesserungen der Hirngesundheit für Menschen in ganz Kanada zu ermöglichen.
Die Plattformen werden über den Canada Brain Research Fund finanziert, eine Partnerschaft zwischen der kanadischen Regierung und der Brain Canada Foundation.

