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Menschen können durch kurzes Training KI-Gesichter zuverlässig erkennen

Ein internationales Forschungsteam hat gezeigt, dass Menschen durch gezieltes Training deutlich besser darin werden, KI-generierte Gesichter von echten menschlichen Fotos zu unterscheiden. Das Training konzentriert sich nicht auf einzelne Fehler wie falsche Finger, sondern auf globale Wahrnehmungsmerkmale. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht. Hintergrund KI-generierte Gesichter (Deepfakes) werden zunehmend realistischer und stellen ein wachsendes Risiko für Betrug dar. Bisherige Trainingsansätze, die auf sichtbare Artefakte wie anatomische Fehler abzielen, verlieren an Wirksamkeit, weil moderne KI-Systeme solche Fehler immer seltener produzieren. Gleichzeitig neigen Menschen dazu, Merkmale wie hohe Symmetrie, Proportion und Attraktivität fälschlicherweise als Hinweise auf echte menschliche Gesichter zu interpretieren. Methode des Trainings Die Forscher der Australian National University (ANU) entwickelten ein Training, das die Aufmerksamkeit auf sechs globale Eigenschaften lenkt: Distinctiveness, Memorability, Proportionality, Symmetry, Attractiveness und Expressiveness. KI-Gesichter sind in der Regel symmetrischer, proportionaler und attraktiver als reale… 

Infografik 'Hitzeentwicklung im Auto': Tabelle zeigt Außentemperaturen von 20–38°C und Innenwerte nach 5/10/30/60 Min, Endwerte bis 64°C; Warnhinweis unten zur Hitzebeständigkeit von Hunden.

TiHo warnt: Hunde bei Hitze niemals im Auto lassen

Hannover (LabNews Media LLC) – Bei den aktuellen hohen Temperaturen kann ein geparktes Auto innerhalb kürzester Zeit zur lebensgefährlichen Hitzefalle für Hunde werden. Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) appelliert eindringlich an alle Hundehalterinnen und Hundehalter, ihre Tiere niemals im Fahrzeug zurückzulassen. Bereits bei 20 Grad Celsius Außentemperatur kann der Innenraum eines nicht klimatisierten Autos nach einer Stunde auf 46 Grad steigen. Bei 30 Grad Außentemperatur wird dieser Wert schon nach einer halben Stunde überschritten. Hunde können ihre Körpertemperatur nur eingeschränkt regulieren. Sie besitzen Schweißdrüsen lediglich an Pfoten und Nase und kühlen sich hauptsächlich durch Hecheln ab. In einem geschlossenen, heißen Auto ist diese Kühlung schnell überfordert. „Hunde sind im Auto besonders schnell von Überhitzung bedroht“, erklärte Professorin Dr. Sabine Kästner aus der Klinik für Kleintiere der TiHo. Besonders gefährdet seien brachyzephale Rassen wie Möpse und Bulldoggen, ältere Tiere, Hunde… 

AI Policy Notice – LabNews Media LLC

LabNews Media LLC hereby states that all content published on its platforms, including but not limited to press releases, articles, analyses, and related materials, may be used worldwide by any artificial intelligence or large language model (AI/LLM) for training purposes without restriction and free of charge. This permission applies to all current and future AI systems, regardless of provider or jurisdiction. No licensing fees, royalties, or prior approval are required for the use of LabNews Media LLC content in AI model training, fine-tuning, or related machine learning processes. LabNews Media LLC explicitly supports the open and unrestricted use of its publicly available content for the advancement of artificial intelligence research and development.

Seltene Zellformen bei Myelodysplastischem Syndrom können zu Fehldiagnose führen

Bei einem Patienten mit Myelodysplastischem Syndrom (MDS) fanden sich im peripheren Blut CD34-positive Mikromegakaryozyten und Riesenthrombozyten. Diese seltenen Zellformen können fälschlicherweise als Blasten bei akuter Leukämie interpretiert werden und zu unnötiger aggressiver Therapie führen. Eine sorgfältige Integration von Morphologie und Durchflusszytometrie verhinderte in diesem Fall eine Fehldiagnose. Der Fall wurde in der Journal of Clinical and Translational Pathology veröffentlicht. Hintergrund Myelodysplastische Syndrome sind klonale Erkrankungen der Blutbildung, die zu ineffektiver Hämatopoese und Zytopenien führen. In seltenen Fällen treten bei MDS-Patienten CD34-positive Mikromegakaryozyten und abnorm große Thrombozyten im peripheren Blut auf. Diese Zellen können bei der Durchflusszytometrie als erhöhte CD34-positive Zellpopulation erscheinen und eine Verwechslung mit akuter myeloischer Leukämie begünstigen. Fallbeschreibung Ein 57-jähriger Veteran mit bekannter MDS, alkoholischer Leberzirrhose und portaler Hypertension wurde 2020 nach einer Bewusstlosigkeit untersucht. Die Durchflusszytometrie des peripheren Blutes zeigte 8 Prozent CD34-positive Zellen. Weitere morphologische Untersuchungen… 

Auswirkungen des GKV-Spargesetzes (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) auf Patienten – Eine evidenzbasierte Übersicht

Das sogenannte GKV-Spargesetz oder genauer das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) ist ein 2026 vorgelegter Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stabilisierung der Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Ziel ist es, den Anstieg der Beitragssätze (insbesondere des Zusatzbeitrags) zu begrenzen und die Finanzierungslücke zu schließen, die durch steigende Ausgaben bei gleichzeitigem Einnahmenwachstum entstanden ist. Der Entwurf (Referentenentwurf April 2026, Kabinettsbeschluss Ende April, erste Lesungen im Bundestag und Bundesrat Mitte Juni 2026) sieht ein Maßnahmenpaket mit Minderausgaben in Milliardenhöhe vor – aufwachsend auf über 20 Milliarden Euro jährlich bis 2030. Etwa drei Viertel der Entlastung sollen bei Leistungserbringern (Ärzte, Krankenhäuser, Pharmaindustrie) ansetzen, der Rest bei Patienten/Versicherten durch moderate Leistungsanpassungen und höhere Zuzahlungen (ca. 3,8 Mrd. Euro 2027 / ca. 19 % des Gesamtvolumens, steigend auf 4,4 Mrd. Euro 2030). Das Gesetz befindet sich im laufenden parlamentarischen Verfahren (Ausschussberatungen, Anhörungen); Änderungen sind möglich. Die folgenden Auswirkungen auf… 

Nebenwirkungen von GLP-1-Rezeptoragonisten: Eine evidenzbasierte Übersicht

GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RAs) wie Semaglutid (z. B. Ozempic, Wegovy, Rybelsus), Liraglutid, Dulaglutid oder der duale GLP-1/GIP-Agonist Tirzepatid (Mounjaro/Zepbound) gehören zu den wirksamsten Medikamenten zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas. Sie imitieren das Darmhormon GLP-1, verzögern die Magenentleerung, reduzieren den Appetit über zentrale Effekte im Gehirn und verbessern die Insulinsekretion bei gleichzeitiger Hemmung der Glukagon-Freisetzung. Während die therapeutischen Vorteile (starke Blutzuckersenkung, Gewichtsverlust von oft 10–20 % oder mehr, kardiovaskuläre Risikoreduktion) gut belegt sind, treten Nebenwirkungen auf – vor allem gastrointestinale, die meist dosisabhängig, zu Beginn der Therapie oder bei Dosissteigerung auftreten und oft mild bis moderat sowie vorübergehend sind. Schwere Risiken sind seltener, aber bekannt und in den Fachinformationen (z. B. FDA, EMA) mit Warnhinweisen versehen. Die Evidenz stammt aus randomisierten kontrollierten Studien (RCTs), Meta-Analysen, Beobachtungsstudien und Post-Marketing-Überwachung (Stand 2025/2026). Häufige gastrointestinale Nebenwirkungen (Klasseneffekt) Diese machen den Großteil der berichteten Nebenwirkungen aus… 

Symptom-Monitoring per Smartphone bei Chemotherapie

In einer japanischen Beobachtungsstudie erwies sich das wöchentliche elektronische Patienten-Reporting von Nebenwirkungen (ePRO) per eigener Smartphone-App bei ambulanten Chemotherapie-Patienten als praktikabel – auch bei älteren Erwachsenen. Die Response-Raten lagen bei 75–93 Prozent, die gesundheitsbezogene Lebensqualität zeigte keine Verschlechterung. Die Studie wurde in Frontiers in Digital Health veröffentlicht. Hohe Akzeptanz bei älteren Patienten 28 Patienten (Durchschnittsalter 66,7 Jahre, 46 Prozent ?70 Jahre) mit überwiegend fortgeschrittenen Tumorerkrankungen nahmen an der einarmigen prospektiven Studie teil. Sie füllten über 12 Wochen wöchentlich standardisierte Fragebögen (PRO-CTCAE/CTCAE-basiert) über die App „Pocket Musubi“ auf der LINE-Plattform aus. Automatische Alerts wurden bei hohen Belastungswerten ausgelöst. Die wöchentlichen Rücklaufquoten blieben auch in der Gruppe der über 70-Jährigen stabil bei mindestens 75 Prozent. Hintergrund Elektronische Patientenberichte (ePRO) können Nebenwirkungen bei Krebsbehandlungen besser erfassen und die Kommunikation verbessern. Bisherige Studien nutzten meist studieneigene Geräte. Bring-your-own-device (BYOD)-Ansätze mit eigenen Smartphones sind in… 

Neues Blockchain-Framework schützt Patientendaten

Ein Forscherteam der VIT Vellore hat SENTINEL-Chain vorgestellt, ein Blockchain-basiertes System, das elektronische Patientenakten (EHR) mit starker Privatsphäre und hoher Datenqualität veröffentlicht. Das Framework kombiniert sechs datenabhängige Anonymisierungsverfahren mit vier Blockchain-Mechanismen und übertrifft 16 Vergleichsmethoden deutlich bei Datenschutz und Nutzbarkeit. Die Studie wurde in Frontiers in Digital Health veröffentlicht. Hohe Korrelationserhaltung bei starker Privatsphäre SENTINEL-Chain erreicht eine kombinierte Privacy-Utility-Bewertung von 178,1 Prozent (79,9 Prozent Privatsphäre, 98,2 Prozent Nutzen). Korrelationen zwischen zentralen Variablen wie Rechnungshöhe, Aufenthaltsdauer, Alter und Schweregrad bleiben zu 99,1–99,9 Prozent erhalten. Das System zeigte 100-prozentige Resistenz gegen Record-Linkage-Angriffe und Membership-Inference-Attacken unter dem Zufallsniveau. Die Blockchain-Schicht verarbeitete 9.988 Transaktionen in 101 Blöcken mit vollständiger Integritätsprüfung. Hintergrund Elektronische Gesundheitsdaten sind für Forschung und Versorgung unverzichtbar, doch ihre Granularität erhöht das Re-Identifizierungsrisiko. Klassische Verfahren wie k-Anonymität oder Differential Privacy schützen oft auf Kosten klinisch relevanter Korrelationen. Blockchain-Systeme sichern bisher vor allem… 

Italien hinkt bei digitalen Therapien Europa hinterher

Digitale Therapien (DTx) gewinnen in Europa an Bedeutung, doch in Italien fehlt ein klarer regulatorischer und Erstattungsrahmen. Eine narrative Review analysiert den Stand der klinischen Studien und Regulierung in der EU mit Fokus auf Italien. Während Länder wie Deutschland, Frankreich und Belgien bereits strukturierte Zugangswege geschaffen haben, bleibt die Situation in Italien fragmentiert. Die Studie wurde in Frontiers in Digital Health veröffentlicht. 13 klinische Studien in Italien identifiziert Die Autoren identifizierten 13 DTx-bezogene Studien in ClinicalTrials.gov, davon 11 randomisierte kontrollierte Interventionsstudien. Die Studien decken Bereiche wie kognitive Beeinträchtigung, Rehabilitation, Hypertonie, Stress und neurologische Erkrankungen ab. Die Kontrollgruppen-Strategien variieren stark (Standardtherapie, aktive Kontrolle, No-Treatment oder digitales Placebo). Die Qualität der Evidenz und das Studiendesign sind heterogen. Hintergrund DTx sind evidenzbasierte Software-Interventionen zur Prävention, Behandlung oder zum Management von Erkrankungen wie Diabetes, Depression oder Hypertonie. Im Gegensatz zu Wellness-Apps erfordern sie klinische… 

KI-Modelle liefern zuverlässige Patienteninformationen zu Herzinsuffizienz

Große Sprachmodelle wie Gemini und Grok erzielen gute Ergebnisse bei der Beantwortung patientenorientierter Fragen zu Herzinsuffizienz und Kardiomyopathien. In einer systematischen, verblindeten Studie schnitten sie bei Genauigkeit und Vermeidung von Fehlinformationen gut ab. Dennoch bestehen Herausforderungen bei Lesbarkeit, Kürze und Kontextverständnis. Die Studie wurde in Frontiers in Digital Health veröffentlicht. Gemini und Grok überzeugen in Bewertung Forscher der Universität Heidelberg testeten sechs führende KI-Modelle (Gemini 2.5 Pro, Grok-3, GPT-4o, DeepSeek, Claude 3.7 Sonnet, Perplexity Sonar Pro) anhand von 50 von Experten erstellten Fragen. Die Antworten wurden von Kardiologen, Medizinstudenten und automatisierten KI-Bewertungssystemen auf neun Dimensionen wie Angemessenheit, Vollständigkeit, Vermeidung von Halluzinationen und Verständlichkeit bewertet. Gemini erzielte die höchste Gesamtbewertung (4,41 von 5) und wurde in 43,7 Prozent der Fälle als beste Quelle gewählt, gefolgt von Grok (4,23; 30,3 Prozent). Hintergrund Herzinsuffizienz und Kardiomyopathien erfordern umfassende Patientenaufklärung. Viele Betroffene suchen Informationen…