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CMS startet ASPIRE-Modell für Kinder und Jugendliche mit komplexen medizinischen Bedürfnissen

Das Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) führt ein neues Modell ein, um die Versorgung von Kindern und Jugendlichen bis 21 Jahre mit komplexen medizinischen und verhaltensbezogenen Bedürfnissen deutlich zu verbessern. Das „Accelerating State Pediatric Innovation Readiness and Effectiveness“ (ASPIRE) Model soll eine ganzheitliche, personenzentrierte Betreuung in Medicaid und CHIP ermöglichen – einschließlich begleitender Dienste für physische und psychische Gesundheit. Ziel des Modells ist es, betroffene Kinder frühzeitig zu unterstützen, damit sie in weniger restriktiven und kostengünstigeren Settings gesünder aufwachsen können. Gleichzeitig sollen Familien durch gezielte Ressourcen und koordinierte Versorgung langfristig entlastet werden. „Die frühzeitige Identifikation und ganzheitliche Betreuung dieser Kinder verbessert nicht nur ihre Lebensqualität, sondern sorgt auch dafür, dass sie die richtige Hilfe zur richtigen Zeit erhalten“, teilte CMS mit. ASPIRE baut auf den Erfahrungen des Integrated Care for Kids (InCK) Model auf und berücksichtigt die besonderen… 

KI-Biomarker revolutionieren die Präzisionsonkologie

Von der Histologie direkt zur Therapieentscheidung Künstliche Intelligenz ermöglicht es inzwischen, aus konventionellen Gewebebildern (H&E, IHC oder multiplexe Immunfluoreszenz) hochpräzise prädiktive und prognostische Biomarker abzuleiten – ohne zusätzliche molekulare Tests. Diese sogenannten KI-Biomarker (auch computational oder digital biomarkers) haben 2026 den Sprung von der Forschung in die klinische Routine und in große globale Studien geschafft. Künstliche Intelligenz ermöglicht es inzwischen, aus konventionellen Gewebebildern (H&E, IHC oder multiplexe Immunfluoreszenz) hochpräzise prädiktive und prognostische Biomarker abzuleiten – ohne zusätzliche molekulare Tests. Diese sogenannten KI-Biomarker (auch computational oder digital biomarkers) haben 2026 den Sprung von der Forschung in die klinische Routine und in große globale Studien geschafft. Was sind KI-Biomarker? KI-Biomarker sind trainierte Deep-Learning-Modelle (meist auf Foundation-Modellen oder Graph Neural Networks basierend), die aus digitalen histologischen Bildern biologisch oder therapeutisch relevante Merkmale vorhersagen. Sie nutzen Muster, die für das menschliche Auge oft unsichtbar… 

analytica 2026: Labor der Zukunft in der Labormedizin

Die Labormedizin steht 2026 an der Schwelle zu einem grundlegenden Wandel. Das „Labor der Zukunft“ ist kein ferner Traum mehr, sondern eine reale Entwicklung, die durch Digitalisierung, Automatisierung, Künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit geprägt wird. Auf der analytica 2026 in München, der Weltleitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie, wird dieses Zukunftslabor greifbar: Mit Sonderschauen wie „Digital Transformation“, Live-Labs und Foren zu Lab 4.0 zeigen Aussteller und Experten, wie intelligente Systeme, Robotik und vernetzte Datenströme die Diagnostik effizienter, präziser und patientenzentrierter machen. Die treibenden Kräfte sind steigende Testvolumina, Personalmangel, regulatorische Anforderungen und der Wunsch nach personalisierter Medizin. Gleichzeitig wächst der Druck auf Nachhaltigkeit und Datensicherheit. Automatisierung und Robotik: Vom manuellen Workflow zum smarten System Die Automatisierung ist der Grundpfeiler des Labors der Zukunft. Bereits 2026 setzen klinische Labore verstärkt auf vollautomatisierte Pipelines, die Probenhandling, Analyse und Ergebnisübermittlung nahtlos verbinden. Cobots –… 

Der SPARK-Schaltkreis – der neue Schlüssel zum Verständnis der Parkinson-Krankheit

Die Parkinson-Krankheit galt jahrzehntelang vor allem als Erkrankung der Basalganglien und des Dopaminmangels. Seit 2026 gibt es ein deutlich erweitertes Bild: Im Mittelpunkt steht ein neu definierter Gehirn-Schaltkreis – der SPARK-Schaltkreis. Was ist der SPARK-Schaltkreis? SPARK ist die Abkürzung für SCAN-Parkinson’s circuit. Er basiert auf dem bereits früher beschriebenen SCAN-Netzwerk (Somato-Cognitive Action Network). Dieses Netzwerk verbindet im gesunden Gehirn Bewegungskontrolle (somatomotorisch) eng mit kognitiven und emotionalen Prozessen. Beim Parkinson-Patienten ist genau dieses Netzwerk pathologisch verändert: Es kommt zu einer starken Überkonnektivität (Hyperkonnektivität) zwischen dem motorischen Kortex und tiefen Hirnstrukturen wie Basalganglien, Thalamus und Substantia nigra. Diese abnorm starken Verbindungen gelten inzwischen als zentraler pathologischer Mechanismus der Erkrankung – nicht nur für die klassischen motorischen Symptome (Tremor, Rigor, Akinesie), sondern auch für viele nicht-motorische Beschwerden wie kognitive Störungen, Antriebslosigkeit, Schlafprobleme und affektive Veränderungen. Warum ist der SPARK-Schaltkreis so bedeutsam? Praktische Konsequenzen… 

DBS wirkt bei Parkinson über gezielte Umgestaltung des SPARK-Schaltkreises

Tiefe Hirnstimulation (DBS) lindert Parkinson-Symptome, indem sie den sogenannten SPARK-Schaltkreis gezielt umgestaltet. Das hat ein chinesisches Forschungsteam um Prof. Hesheng Liu in Nature Neuroscience nachgewiesen. Die Studie baut auf einer im Februar 2026 in Nature veröffentlichten Arbeit auf, die den SPARK-Schaltkreis (SCAN-Parkinson’s) als zentralen cortico-subcorticalen Netzwerk bei Parkinson identifiziert hatte. Mit dem weltweit größten longitudinalen DBS-fMRT-Datensatz (über 200 Stunden Bilddaten von 14 Patienten) zeigten die Forscher, dass DBS die abnorme Konnektivität in diesem Schaltkreis langfristig normalisiert. Damit ist der SPARK-Schaltkreis nicht nur Ursprung der Erkrankung, sondern auch das entscheidende Ziel der Neuromodulation. Die Ergebnisse legen nahe, dass nicht-invasive Stimulationsverfahren denselben biologischen Mechanismus nutzen können wie die chirurgische DBS. Galaxy Brain Scientific hat mit seiner Personalized Brain Functional Sectors (pBFS)-Technologie bereits ein individualisiertes nicht-invasives Stimulationssystem entwickelt. Klinische Tests ergaben mehr als doppelt so gute Wirkungen wie bei herkömmlichen Zielpunkten. Das Unternehmen… 

INTERVIEW: Mikroplastik-Nachweis zwischen Anspruch und Realität

Mikroplastik findet sich mittlerweile überall, aber der Nachweis der winzigen Kunststoffteilchen ist immer noch eine Herausforderung. Auf der analytica, die vom 24. bis 27. März 2026 ihre Tore in München öffnet, suchen Wissenschaftler, Gerätehersteller und Anwender gemeinsam nach Lösungen. Ein Gespräch mit Prof. Dr. Stephan Wagner, Professor für Umweltanalytik an der Hochschule Fresenius in Idstein und Leiter einer analytica conference Session zur Kunststoffanalytik. Herr Professor Wagner, wie ausgereift ist die Analytik von Mikroplastik? Mit den entsprechenden Referenzmaterialien funktioniert das in Trinkwasser ganz gut, wobei geringe Konzentrationen durchaus eine Herausforderung sind. Im Abwasser ist es schon schwieriger, weil dort alle mögliche Partikel enthalten sind, nicht nur Plastik. Für Boden- und Luftproben ist es noch komplizierter. Im Boden sind die Konzentrationen meist geringer, in der Luft wiederum sind die Partikel extrem klein. Luftmessungen sind aber wichtig, gerade wenn man an Reifenabrieb denkt.… 

analytica 2026: Rahmenprogramm macht smartes Labor greifbar

Die Weltleitmesse analytica vom 24. bis 27. März 2026 in München rückt mit einem umfangreichen Rahmenprogramm die Transformation der Laborwelt durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit in den Fokus. Best-Practice-Beispiele, Live-Demonstrationen, Expertenforen und Karriereangebote sollen Laboranwender praxisnah auf die Anforderungen von morgen vorbereiten. Im Zentrum steht die Sonderschau „Digital Transformation“ (Halle B2, Stand 331). In täglichen Live-Vorführungen demonstrieren 18 Aussteller – darunter Liebherr, Metrohm, Mettler Toledo und Sigma – wie Hard- und Software verschiedener Hersteller nahtlos zusammenwirken. Gezeigt werden digitalisierte Workflows in der Trinkwasser-, Aroma- und Duftstoffanalytik, automatisierte Temperierprozesse sowie ein Cobot, der einfache Labortätigkeiten übernimmt. Besucher können die Integration selbst ausprobieren. Das „Live Lab“ (Halle B2, Stand 333) ermöglicht dreimal täglich den Blick über die Schulter von Experten. Präsentiert werden typische Arbeitsabläufe wie digitalisierte Chromatographie-Workflows, automatisierte Mikroskopie, vernetzte Laborinfrastruktur sowie Lebensmittel- und Verpackungsanalytik am Beispiel von Pizza und Schokolade.… 

analytica conference 2026: Von KI im Labor bis zum Opioid-Nachweis

Die analytica conference 2026 präsentiert vom 24. bis 26. März parallel zur Weltleitmesse analytica ein umfassendes Programm zur analytischen Chemie, Bioanalytik und Diagnostik. Unter dem Motto „Science meets industry“ erwarten die Besucher rund 190 Vorträge in 45 Sessions, Preisverleihungen und eine Posterschau. Die Teilnahme ist im analytica-Ticket enthalten. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) ziehen sich als zentrale Themen durch das Programm. Sessions wie „Digital analytical sciences“ (25. März, 09:30–11:30 Uhr) und „The next generation (analytical) laboratory“ (26. März, 09:30–11:30 Uhr) beleuchten den Weg zu autonomen Laboren. Weitere Vortragsreihen widmen sich dem Management wachsender Datenmengen, der Nutzung von Daten als „verborgenem Schatz“ (24. März, 12:30–14:30 Uhr), Use Cases in der Data Science (26. März, 12:30–14:30 Uhr) sowie Open Source und Datensicherheit (26. März, 15:00–17:00 Uhr). Hier gibt Niklas Beierl von Attacking-Lab Einblicke in Cyber-Sicherheit aus Hackersicht. Im Bereich Lebensmittelanalytik zeigt die… 

Oxford Instruments präsentiert BSL-taugliches Konfokalmikroskop BC43 auf der analytica 2026

Oxford Instruments stellt auf der analytica 2026 (24.–27. März, Messe München) das neue Konfokalmikroskop BC43 in einer speziell für Hochsicherheitslabore entwickelten Variante vor. Das System ist für Biosafety-Level-Umgebungen BSL-2+, BSL-3 und BSL-4 optimiert und kombiniert leistungsstarke, reproduzierbare Bildgebung mit validierten Begasungs- und Dekontaminations-Workflows, die den vollen Garantieanspruch des Geräts erhalten. BSL-Labore stellen hohe Anforderungen an Geräte: beengte Räume, eingeschränkte Bewegungsfreiheit durch Schutzausrüstung, strenge Qualitäts- und Dekontaminationsvorgaben sowie erschwerter Zugang für Servicearbeiten. Das BC43 wurde genau für diese Bedingungen konzipiert. Sein kompaktes, lichtdichtes Design erlaubt die Installation auch in sehr engen Räumen ohne bauliche Veränderungen. Die integrierte Fusion-Software bietet geführte Workflows, die konsistente Ergebnisse unabhängig vom Anwender sicherstellen und den Schulungsaufwand minimieren. Zu den zentralen Vorteilen für BSL-3- und BSL-4-Labore gehören: Das System liefert konfokale 3D-Datenqualität und unterstützt moderne Analysen inklusive Segmentierung und Visualisierung. Optionales Zubehör für Lebendzell-Imaging, wie Inkubatoren und… 

Analytik Jena feiert 40 Jahre Biometra – Meilensteine in der Molekularbiologie

Analytik Jena blickt gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft Biometra auf vier Jahrzehnte technologischer Innovation in der Molekularbiologie zurück. Seit der Gründung 1985 hat Biometra die Laborpraxis weltweit maßgeblich geprägt – von frühen Elektrophorese-Systemen über die Einführung leistungsfähiger PCR-Thermocycler bis hin zu modernen Plattformen für automatisierte und präzise Workflows. In den Anfangsjahren standen Präzision und Zuverlässigkeit im Vordergrund: Die ersten Produkte ermöglichten eine effiziente Trennung und Analyse von DNA, RNA und Proteinen und wurden rasch zum Standard in vielen Laboren. 1989 leitete die Markteinführung früher PCR-Thermocycler einen entscheidenden Fortschritt ein – die DNA-Amplifikation wurde schneller, genauer und benutzerfreundlicher. In den 1990er Jahren etablierte sich Biometra als verlässlicher Partner in Forschung und molekularer Diagnostik. In den 2000er Jahren erweiterte das Unternehmen sein Portfolio gezielt um Lösungen für DNA/RNA-Extraktion und quantitative PCR (qPCR). Am 11. Mai 2009 wurde Biometra Teil der Analytik Jena Gruppe.…