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Herzgesundheit: Mediterrane Ernährung stärkt mitochondriale Signale

Eine Neue Studie der USC Leonard Davis School of Gerontology deutet darauf hin, dass die Vorteile der Mittelmeerdiät teilweise durch winzige Proteine, die in unseren Mitochondrien verborgen sind, bestimmt werden könnten, was ein neues Fenster dazu öffnet, wie die Ernährung das Altern und das Krankheitsrisiko beeinflusst. Die Studie wurde vom USC Leonard Davis Instructional Associate Professor für Gerontologie geleitet Roberto Vicinanza Es wurde festgestellt, dass Menschen, die sich eng an eine mediterrane Ernährung halten, höhere Konzentrationen von zwei mitochondrialen Mikroproteinen, Humanin und SHMOOSE –, aufweisen, die beide mit dem Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Neurodegeneration in Verbindung gebracht werden. “Diese Mikroproteine könnten als molekulare Botenstoffe fungieren, die das, was wir essen, in die Funktionsweise und das Alter unserer Zellen umsetzen, sagte” Vicinanza. “Es ist ein neuer biologischer Weg, der erklärt, warum die Mittelmeerdiät so leistungsstark ist.” Ernährung, Mitochondrien und Altern Die mediterrane Ernährung, die reich an… 

Multiple Sklerose in England mehr als verdoppelt – Überlebensraten steigen deutlich

Die Prävalenz der Multiplen Sklerose (MS) in England hat sich zwischen 2000 und 2020 mehr als verdoppelt und stieg jährlich um sechs Prozent. Heute leben schätzungsweise 190.000 Menschen mit der Erkrankung in England. Das geht aus einer groß angelegten Studie von Forschern der University College London (UCL) und des Imperial College London hervor, die am 23. März 2026 in JAMA Neurology erschienen ist. Die Zunahme der standardisierten Prävalenz von 107 auf 232 Fälle pro 100.000 Einwohner ist vor allem auf verbesserte Diagnosemöglichkeiten und eine deutlich längere Lebenserwartung der Betroffenen zurückzuführen. Die Analyse basiert auf mehr als 30 Jahren Primär- und Sekundärdaten aus der englischen Gesundheitsversorgung von 1990 bis 2023. MS-Fälle wurden anhand von Diagnosedokumenten, Medikamentenverordnungen und Krankenhausdaten identifiziert. Die Überlebensraten haben sich im Untersuchungszeitraum erheblich verbessert. Menschen, die später im Beobachtungszeitraum diagnostiziert wurden, erreichten häufiger ein Alter von 80 Jahren… 

Bundesregierung startet Innovationswettbewerb „MedTech for Women“

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland innovative Medizintechnik und Gesundheitstechnologien speziell zur Verbesserung der Frauengesundheit. Die neue Förderrichtlinie „MedTech for Women – Innovationswettbewerb zur Verbesserung der Frauengesundheit“ (MT4W) wurde am 20. März 2026 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung disruptiver Technologien, die frauenspezifische Erkrankungen oder Erkrankungen mit hoher Frauenprävalenz signifikant besser diagnostizieren und behandeln sollen. Die Förderung richtet sich auf Vorhaben mit hoher Innovationshöhe, technischem Risiko und realistischer Verwertungsperspektive. Besonders adressiert werden Versorgungslücken in der Frauengesundheit von der Menarche bis zur Postmenopause. Die Richtlinie betont die Schließung des Gender Data Gap, etwa durch repräsentative Trainingsdaten für Künstliche Intelligenz (KI), sowie die frühzeitige Berücksichtigung von Patientinnensicherheit, Akzeptanz und regulatorischen Anforderungen. Förderfähig sind interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Fachdisziplinen Gynäkologie, Neurologie oder klinische Immunologie. Mögliche Indikationen umfassen das polyzystische… 

Multi-Omics. Symbolbild. Credits: Unsplash

Peptid-Wirkstoffe  bekämpfen antibiotikaresistente Krankenhauskeime

Forschende der Universität Graz entwickeln modifizierte Peptide, die resistente Bakterien extrem schnell und gezielt unschädlich machen sollen. Die Substanzen orientieren sich an körpereigenen Abwehrstoffen und könnten eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Antibiotika darstellen. Erste Ergebnisse eines vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekts sind ermutigend. Die Studie wurde am 23. März 2026 im Wissenschaftsmagazin Scilog vorgestellt. Antibiotikaresistente Keime zählen zu den größten Bedrohungen im modernen Gesundheitssystem. Besonders in Krankenhäusern können Infektionen nach Routineeingriffen wie Hüftoperationen rasch zu schwer behandelbaren Komplikationen bis hin zur lebensbedrohlichen Sepsis führen. Bei septischem Schock sinkt die Überlebenschance pro Stunde unbehandelter Infektion um etwa acht Prozent. Nermina Malanovic vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Universität Graz setzt auf antimikrobielle Peptide, die Teil der angeborenen Immunabwehr sind. Diese kleinen Proteinstrukturen zerstören eindringende Erreger auf Haut und Schleimhäuten. Im laufenden FWF-Projekt „Best-in-Class Novel Antimicrobial and Antiseptic Peptide“ (2023–2027, Fördersumme 399.000… 

Virusinfekte können Allergien lebensbedrohlich verschärfen

Eine Virusinfektion kann allergische Reaktionen dramatisch verstärken und bis hin zu lebensbedrohlicher Anaphylaxie führen. Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen haben nun den zugrunde liegenden Mechanismus aufgeklärt. Die Ergebnisse erschienen im Journal of Clinical Investigation. Während einer akuten Virusinfektion gerät das Immunsystem in höchste Alarmbereitschaft. Diese erhöhte Abwehrlage hat jedoch eine gefährliche Nebenwirkung: Allergische Reaktionen verlaufen in dieser Phase oft deutlich schwerer. Das Team um Prof. Dr. Karl Sebastian Lang vom Institut für Immunologie konnte zeigen, dass hierfür nicht nur die klassischen Mastzellen verantwortlich sind, sondern vor allem entzündliche Monozyten – weiße Blutkörperchen der angeborenen Immunabwehr. Diese Monozyten werden bei Virusinfektionen stark aktiviert und bilden vermehrt den Rezeptor Fc?RIIIa (CD16) auf ihrer Oberfläche. Unter normalen Bedingungen spielt dieser Rezeptor bei schweren allergischen Reaktionen kaum eine Rolle. Im antiviralen Alarmzustand ändert sich das jedoch grundlegend. Auslöser ist die frühe Freisetzung… 

Iran-Krieg: Akute Gefährdung der FIFA-Weltmeisterschaft 2026

Der am 28. Februar 2026 begonnene Krieg der USA und Israels gegen den Iran ist ein präventiver Angriffskrieg ohne UN-Mandat, der mitten in Verhandlungen über das Atomprogramm startete. Unter den Codenamen Operation Epic Fury (USA) und Roaring Lion (Israel) wurden Tausende von Zielen angegriffen, darunter Führungsstrukturen, Atom- und Raketenanlagen sowie Energieinfrastruktur. Der oberste Führer Ali Chamenei und zahlreiche hochrangige Offiziere wurden getötet, Mojtaba Chamenei wurde neu gewählt. Bis zum 22. März 2026 (Tag 23) haben die USA über 7000 Ziele bombardiert, die iranische Marine und Luftabwehr weitgehend zerstört und mehr als 40 Minenleger sowie 11 U-Boote versenkt. Iran konterte mit Hunderten Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, US-Basen und Golfstaaten, einschließlich Treffern in Dimona, Arad und Jerusalem, wo Dutzende verletzt wurden. Die Straße von Hormus ist teilweise blockiert, Schiffsverkehr stark reduziert, Ölpreise explodieren. Dieser unilaterale Krieg verstößt gegen die UN-Charta, ignoriert… 

Worst-Case Scenario: Complete Blockade of the Strait of Hormuz – Trump’s Effective Capitulation Ahead of the 2026 Midterm Elections

As of March 21, 2026, the conflict that began on February 28 between the United States (with Israeli involvement) and Iran has already severely disrupted global energy flows. Iranian missile and drone strikes have inflicted extensive damage on key oil and gas infrastructure across the Gulf states, while the Strait of Hormuz – the world’s most critical oil chokepoint – has seen commercial traffic plummet from an average of around 138 vessels per day to near zero in recent days, with only a handful of transits recorded in early March. Iran intensifies its asymmetric campaign throughout April and May 2026. Hundreds of Shahed-series drones, upgraded Shahab-3 ballistic missiles, and cruise missiles target the most vulnerable nodes: In Saudi Arabia, processing facilities at Abqaiq (up to 7 million barrels per day capacity), Khurais, and export terminals at Ras Tanura and Yanbu… 

Berlin: Labormedizin warnt vor wachsender Abhängigkeit von China-Importen

Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) schlägt Alarm: Die geplante neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) droht die Labormedizin in eine noch stärkere Abhängigkeit von günstigen Importen aus China zu treiben. DGKL-Vorstand Jan Wolter rechnet mit Vergütungseinbußen im stationären und im ambulanten Bereich. Viele Laborleistungen würden dadurch unwirtschaftlich. Um Kosten zu senken, greifen Labore zunehmend auf Reagenzien, Verbrauchsmaterialien und Geräte aus China zurück. Dies erhöhe die Verwundbarkeit gegenüber Lieferkettenstörungen, Qualitätsrisiken und geopolitischen Spannungen. Die Labormedizin sei jedoch kritische Infrastruktur – eine einseitige Abhängigkeit gefährde langfristig die Versorgungssicherheit in Deutschland. Mit nur rund 1.200 Labormedizinern unter insgesamt 437.000 berufstätigen Ärzten finde das Fach politisch zu wenig Gehör. Wolter forderte eine strategische Stärkung heimischer Produktion und einen grundlegenden Neustart der Gesundheitspolitik, um die Abhängigkeit zu reduzieren. Andernfalls drohten Subventionierung aus anderen Bereichen, Einbußen bei Forschung und Lehre sowie eine sinkende… 

Trump öffnet Irans Ölhahn – und zerlegt seine eigene Iran-Politik in Echtzeit

Die Vereinigten Staaten heben Sanktionen gegen 140 Millionen Barrel iranisches Öl auf. Offizieller Grund: Präsident Donald Trump will die Benzinpreise senken. Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen nennt die Maßnahme gegenüber CNN „very temporary“ und begründet sie mit dem Versuch, Teherans Preistreiberei auf dem Weltmarkt zu kontern. Was wie ein nüchterner wirtschaftspolitischer Schritt klingt, ist in Wahrheit der bisher spektakulärste Selbstwiderspruch in Trumps zweiter Amtszeit – und ein strategisches Desaster von historischer Dimension. 2018 verließ Trump mit Fanfaren das Atomabkommen (JCPOA), verhängte „maximum pressure“-Sanktionen und versprach, den Iran wirtschaftlich in die Knie zu zwingen. „Never again will Iran have a nuclear weapon“, schwor er. Der Öl-Export des Regimes sollte auf Null gedrückt werden. Das war die Linie – bis heute Morgen. Nun flutet genau dieses Regime mit stillschweigender US-Genehmigung wieder Hunderttausende Barrel auf den Markt. Kein Deal mit Teheran, keine… 

Probiotikum fördert Bindung und Ausscheidung von intestinalem Nanoplastik

Das Weltinstitut von Kimchi (Präsident: Hae Choon Chang), ein staatlich finanziertes Forschungsinstitut des Ministeriums für Wissenschaft und IKT, gab bekannt, dass ein aus Kimchi isoliertes Milchsäurebakterium dazu beitragen kann, die Entfernung von Nanoplasten aus dem Körper zu fördern, indem es sich im Darm daran bindet. Nanoplaste sind ultrafeine Kunststoffpartikel mit einer Größe von weniger als 1 Mikrometer (m; eintausendstel Millimeter), die beim Abbau größerer Kunststoffmaterialien entstehen. Diese Partikel können über Nahrung und Trinkwasser in den menschlichen Körper gelangen. Aufgrund ihrer extrem geringen Größe können Nanoplaste die Darmbarriere überwinden und sich in Organen wie Nieren und Gehirn ansammeln. Allerdings befinden sich biologische Strategien zur Reduzierung der Nanoplastik-Anreicherung im Magen-Darm-Trakt noch in einem frühen Forschungsstadium. Ein Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Se Hee Lee und Tae Woong Whon von WiKim untersuchten die Adsorptionskapazität eines aus Kimchi stammenden Milchsäurebakteriums, Leuconostoc mesenteroides CBA3656, gegen…