Neuer Asymmetrie-Index misst Fortschreiten von Alzheimer im Gehirn
Barcelona (LabNews Media LLC) – Forscher der Universitat Oberta de Catalunya (UOC) haben einen neuen Index entwickelt, der das Fortschreiten der Alzheimer-Erkrankung anhand der asymmetrischen Abnahme von grauer Substanz im Gehirn objektiv quantifiziert. Die Messgröße könnte künftig als Biomarker für Früherkennung und Therapiebewertung dienen. Entgegen der bisherigen Annahme, dass sich das Gehirn bei Alzheimer ähnlich symmetrisch abbaut wie im gesunden Alterungsprozess, zeigt die Studie eine zunehmende Asymmetrie der kortikalen Verdünnung. Je höher der Asymmetrie-Index ausfällt, desto stärker ist die Neurodegeneration und desto ausgeprägter sind die klinischen Symptome. Der Index kann zudem zwischen Betroffenen und gesunden Personen unterscheiden sowie symptomfreie und symptomatische Träger des Risikogens APOE4 voneinander abgrenzen. Das internationale Team um Erstautorin Agnès Pérez Millan vom AIWELL-Forschungsteam des UOC-eHealth Centre wertete Magnetresonanztomographie-Daten (MRT) von über 600 Personen mit der genetischen Form der Alzheimer-Erkrankung aus. Die Kohorte stammt aus dem Dominantly…









